DELMENHORST - Es darf wieder gemalt, gebastelt und getöpfert werden: Am Donnerstag präsentierte die Jugendkunstschule (Juku) Delmenhorst das aktuelle Programm für das neue Semester. Der Vorstand und die Dozenten haben sich einiges einfallen lassen, um kleine Künstler für die Kurse der Juku zu begeistern.
Für jedes Alter ist etwas dabei, angefangen beim Mutter-Baby-Atelier (Kinder ab zwei Jahre) über Töpferkurse für Eltern und Kinder ab vier Jahre bis hin zum Angebot „Ästhetisches Lernen für Vorschulkinder“. Auch für ältere Kinder und Jugendliche gibt es ein breites Angebot wie zum Beispiel den Grundkurs „Zeichnen und Malen“ oder aber themenbezogene Kurse, zu denen auch „Künstlerische Erfinderwerkstatt für Gnome, Gespenster und Geister“ zählt. Diese Kurse sind erfahrungsgemäß auch die mit den meisten Jungen, weiß Bärbel Schönbohm, Leiterin der Juku. Erwachsene werden mit Workshops wie der Schmuckwerkstatt angesprochen.
Die meisten Kurse beginnen am 26. September und enden im Januar. Dann werden die Ergebnisse des Semesters in einer Ausstellung am „Tag der offenen Tür“ präsentiert. „Wir haben aber auch Kurse, die nur in den Herbstferien oder an einem Wochenende stattfinden“, so Schönbohm. Anmelden können sich Interessierte ab sofort.
In den Kursen, die nicht mehr als zwölf Teilnehmer groß sind, ist eine individuelle Förderung der Schüler möglich. In der Kursgestaltung hänge auch viel von den Teilnehmern ab, weiß Dozent und Spezialist für Aquarelle Detlef Brückner aus Erfahrung.
Die Juku arbeitet auch regelmäßig mit Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtung zusammen. Und dank der Sponsoren ist es sogar möglich, begabten Kindern und Jugendlichen den Besuch der Kunstschule zu finanzieren. „Da sind wir unseren Sponsoren sehr dankbar“, sind sich die Vorstandsmitglieder der Juku einig. Die Ergebnisse, die die geförderten Kinder erarbeiten und das Selbstvertrauen, das sie aus der Kursteilnahme beziehen, sprächen für sich, finden sie.
