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Zukunftspreis: „Die Krönung der bisherigen Laufbahn“

29.11.2012

Oldenburg /Berlin „Ich kann das noch gar nicht fassen. Das überwältigt mich, weil wir eigentlich gar nicht so mit dem Preis gerechnet haben. Es gab eine sehr starke Konkurrenz“, sagte der Hörforscher Birger Kollmeier unmittelbar nach der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises durch Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin gegenüber der NWZ .

Dabei zählten Kollmeier und sein Team in den letzten Monaten oft zu den Siegern. Erst im Juni dieses Jahres hat der Physiker und Mediziner in Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulen in Hannover die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder für sich entschieden. 28 Millionen Euro für fünf Jahre wurden den Wissenschaftlern von der Deutschen Forschungsgesellschaft zugesprochen. Dies bedeutet unter anderem 60 zusätzliche Stellen in Oldenburg, 40 in Hannover. Das Programm heißt „Hearing4All“ – auf Deutsch: Hören für alle. Denn das ist das Ziel: „Wir wollen in den nächsten 20 Jahren das Problem lösen.“

2011 hatte Birger Kollmeier den Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen entgegengenommen. Zudem wurde ihm der renommierte „International Award“ in Boston (USA) verliehen. Dieser Preis ist eine der höchsten Auszeichnungen für internationale Forscher auf dem Gebiet der Audiologie und wird von der American Academy of Audiology, der weltweit größten audiologischen Fachgesellschaft, verliehen.

Dennoch sagte Kollmeier Mittwochabend: „Der deutsche Zukunftspreis ist die Krönung meiner bisherigen Laufbahn.“ Seinen Mitpreisträgern, Prof. Dr. Volker Hohmann (Universität Oldenburg, Exzellenzcluster „Hearing4all“) und Dr. Torsten Niederdränk (Siemens AG) dürfte es ähnlich ergangenen sein.

Freude herrschte natürlich auch an der Uni Oldenburg. „Vorn zu sein und mitzugestalten, wenn es darum geht, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern: Professor Kollmeier hat mit seinem Team einzigartige und herausragende Leistungen vollbracht. Die Universität Oldenburg, an der Kollmeier und Hohmann seit Jahren lehren und forschen, freut sich über diesen großen Erfolg“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon.

Und Hörforscher Kollmeier ist Schritt für Schritt vorangekommen. Bis in die 90er Jahre waren Hörsysteme primär auf die Versorgung jedes einzelnen Ohrs ausgerichtet. Jetzt gehen die Forscher weiter. „Durch eine Verbesserung der individualisierten Hör-Diagnostik und der darauf angepassten Versorgung mit persönlichen Hörhilfen wollen wir die Kommunikationssituation der Betroffenen entscheidend verbessern – sei es bei der Arbeit, im Verkehr oder zu Hause. Dazu werden innovative Verarbeitungskonzepte für Hörgeräte weiterentwickelt wie ,assistive’ Technologie für jedermann – also das Hörgerät in jedem Smartphone, Fernseher oder Autoradio“, so Kollmeier.

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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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