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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Drei Kliniken besiegeln Zusammenarbeit

26.09.2012

Oldenburg Mit der Zustimmung der Landesregierung zum grundlegenden Vertragswerk zur Einrichtung der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) ist auch die Zusammenarbeit der drei Oldenburger Krankenhäuser besiegelt: Das Evangelische, das Pius und das Klinikum werden ab dem 1. Oktober damit beginnen, die 40 ersten Studenten zu Ärzten auszubilden. Dazu stehen in allen drei Häusern zunächst 25 Mediziner zur Verfügung.

Die Universität Oldenburg ist verantwortlich für die Belange von Forschung und Lehre. Die drei beteiligten Krankenhäuser unterstützen die Uni in ihrer Aufgabenerfüllung im Bereich der patientenbezogenen Forschung und Lehre und gewähren den Mitgliedern und Angehörigen der medizinischen Fakultät Zugang zu der vorhandenen Infrastruktur und zu den Patienten.

Zudem werden die Krankenhäuser von der Uni in die Weiterentwicklung der universitären Medizin eingebunden. Dabei wird es kein Universitätsklinikum geben. Die drei Oldenburger Kliniken bleiben im Bereich ihrer eigenen Aufgaben, insbesondere der Krankenversorgung, rechtlich und wirtschaftlich unabhängig. Es handelt sich um ein Kooperationsmodell.

Einzelne, an Forschung und Lehre mitwirkenden Abteilungen der Krankenhäuser, denen universitäre Professuren zugeordnet werden, werden zu universitären Kliniken. Dazu wird den Krankenhäusern ein entsprechendes Namensrecht verliehen.

Aber auch in der medizinischen Fakultät sind die Krankenhäuser vertreten: als Prodekan Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab vom Klinikum (Schwerpunkt Klinik). Studiendekan ist Prof. Dr. Djordje Lazovic (Pius-Hospital).

Durch die Zusammenarbeit von Uni und den drei Krankenhäusern entsteht ein neuer universitätsmedizinischer Standort in Oldenburg. Dieser schließt eine Versorgungslücke in der Region. Enge Kooperationen mit der Karl-Jaspers-Klinik im Bereich Psychiatrie und mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sind ebenfalls wichtige Bausteine.