EDEWECHT - „Die Zeitung ist ein ganz wichtiges gesellschaftliches Element“, sagt Inci Berk, Lehrerin an der Astrid-Lindgren-Schule. In der Schule in Edewecht empfingen sie und Schulleiter Dr. Arend Lüschen jetzt Organisatoren und Teilnehmer des medienkundlichen Projekts „Lesen & Schreiben verbindet“ zur Abschlussveranstaltung.
Bei diesem bundesweit einzigartigen Projekt für Förderschüler und Menschen mit seelischer Behinderung haben Schüler und Lehrer, Bewohner und Betreuer herausgefunden, wie gut die Tageszeitung in den Unterricht integriert werden kann und wie viel Spaß die gemeinsame Lektüre bietet.
Als Urheber des Projekts waren Karin Harms, stellvertretende Geschäftsführerin des Bezirksverbands Oldenburg (BVO), Joachim Gruben vom BVO, Uwe Mork, Leiter der Privatkundenabteilung der Nordwest-Zeitung, Gaby Schneider-Schelling, Chefin vom Dienst derNWZ
, und Dr. Markus Moog vom Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (Izop) Aachen in die Astrid-Lindgren-Schule gekommen.Schulleiter Arend Lüschen begrüßte die Schüler und Bewohner, die gekommen waren. Mit einem abwechslungsreichen Programm schufen Lehrer und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule einen passenden Rahmen für die Abschlussfeier.
In den Projektgruppen bekamen Kinder und Jugendliche sowie Männer und Frauen über Wochen die Zeitung in die Schule, die Tagesstätte oder das Pflegeheim geliefert. Die Gruppen haben darin gelesen, Berichte diskutiert und den Verlauf von Ereignissen verfolgt. „Schon in meiner Kindheit lag die Nordwest-Zeitung immer auf dem Tisch. Sie gehörte dazu. Was liegt näher, als die Zeitung in die Schule zu bringen?“, sagte Schulleiter Arend Lüschen.
Bei der Abschlussfeier machten die Teilnehmer deutlich, wie viel Freude es ihnen gemacht hat, sich in Berichte zu vertiefen und dabei zu informieren. Ganz nebenbei haben die Schüler und Bewohner viel gelernt – sie trainierten Sprachgefühl und Wortschatz und förderten ihr Allgemeinwissen.
Über den Erfolg von „Lesen und schreiben verbindet“, zu dem
