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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Ein Leben für das Gedenken der ermordeten Familie

06.10.2009

OLDENBURG An der Universität Oldenburg wird am 23. Oktober eine weitere Ehrenpromotion ausgesprochen. Die Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften – verleiht die Ehrendoktorwürde an die israelische Professorin Dr. Miriam Gillis-Carlebach, Hochschullehrerin für Pädagogik, Soziologie und Jüdische Geschichte an der Bar-Ilan-Universität in Ramat-Gan.

Die israelische Wissenschaftlerin erfülle für die Ehrung, so die Begründung der Fakultät, wegen ihres bedeutenden wissenschaftlichen Werks, ihrer von hohem Ethos und tiefer Ernsthaftigkeit getragenen Persönlichkeit und ihrer Beziehung zu Oldenburg alle Voraussetzungen.

Die 1922 in Hamburg geborene Miriam Gillis-Carlebach ist Tochter von Dr. Joseph Carlebach, des letzten Oberrabbiners der Gemeinden Altona und Hamburg. Während der Vater und ein Großteil der Familie von den Nazis ermordet wurden, konnte die Tochter sich nach Israel retten. Dort wirkte sie als Lehrerin und Wissenschaftlerin und wurde Gründerin und Direktorin des Joseph-Carlebach-Instituts an der Bar-Ilan-Universität.

Seit einem Projekt in den 1990er-Jahren zur jüdischen Lotte-Kaliski-Schule in Berlin hat Gillis-Carlebach regelmäßig Kontakte zu den Fächern Pädagogik, Sozialwissenschaften und Geschichte an der Universität Oldenburg.

Ihre außergewöhnliche Biografie, ihre beeindruckende Lebensleistung und ihr fruchtbares wissenschaftliches Wirken verdienen, so Professor Dr. Rudolf Holbach, Dekan der Fakultät IV, den größten Respekt.

www.fk4.uni-oldenburg.de

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