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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Schulpolitik: Ende der Förderschulen rückt in Sichtweite

15.05.2013

Wilhelmshaven Der Rat der Stadt Wilhelmshaven sollte angesichts der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung von SPD und Grünen seinen Beschluss zur Schulentwicklungsplanung noch einmal bedenken. Diese Empfehlung gab die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter, Vorsitzende des Kultusausschusses, nachdem sie mit Wilhelmshavener Parteifreunden und den Leitern der beiden Wilhelmshavener Förderschulen sowie der Haupt- und Realschulen im Stadtnorden ausgiebig diskutiert hatte.

So haben SPD und Grüne vereinbart, dass ab dem Schuljahr 2014/15 Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen aufsteigend mit dem 5. Schuljahr keine Schüler mehr aufnehmen, Förderschulen mit dem Schwerpunkt Sprache würden demnach sowohl ab Klasse 1 wie nach Klasse 5 nicht mehr aufnehmen können.

Hans-Dieter Broek (Wasserturmschule) und Astrid Winkler (Herbartschule) zeigten sich überrascht, dass die Schülerzahlen an ihren Schulen damit schneller als erwartet zurückgehen werden. Für Broek ergibt sich aus den Plänen der neuen Landesregierung vor allem die Frage, ob die geplante Zusammenlegung der beiden Wilhelmshavener Förderschulen überhaupt noch sinnvoll ist. Zu überlegen sei vielmehr, die aus den bisherigen Förderschulen hervorgehenden Förderzentren an die Oberschulen im Süden und Norden der Stadt anzudocken.

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Nicht mehr haltbar ist nach Einschätzung von Fraktionsvorsitzendem Werner Biehl, die Zusammenlegung am Standort Schellingstraße. Dem pflichtete Korter bei. Mit der Schulentwicklungsplanung solle Geld gespart werden. Die Instandsetzung eines Gebäudes, das in sechs Jahren nicht mehr gebraucht werde, sei damit Ziel unvereinbar.

Auch die Absicht, 2014 im Stadtnorden eine Oberschule mit den Standorten Nogat­straße (derzeitige Hauptschule) und Warthestraße (derzeitige Realschule) zu errichten, versah die Schulpolitikerin mit deutlichen Fragezeichen. Es würden keine schulzweigbezogenen Oberschulen mehr genehmigt. Das heißt, dass es keine nur formale Zusammenlegung der beiden Schulen geben könnte, sondern ein integriertes System entstünde.

Heinz Bültena (Marion-Dönhoff-Schule) verwies noch einmal darauf, dass im Stadtnorden nicht nur Realschule und Hauptschule, sondern auch noch Integrations- und Körperbehindertenklassen zusammengeführt würden und die Inklusion als zusätzliche Herausforderung hinzukäme. Edeltraut Schmidt (HS Nogatstraße) nahm zufrieden zur Kenntnis, dass nach den Vorschriften des Landes keine Notwendigkeit besteht, gleichzeitig alle Haupt- und Realschulen im ganzen Stadtgebiet zu Oberschulen zusammenzulegen.

Korter äußerte darüber hinaus Vorbehalte gegen eine Oberschule. Die Erfahrung zeige, dass Eltern Schulen mit Abituroption bevorzugten. Ihre Empfehlung: Eine zweite IGS mit besonderem Schwerpunkt – etwa die von Broek angesprochenen Zentren für unterstützende Pädagogik.

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