Emden - Als „Erfolgsgeschichte“ hat der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) am die Entwicklung der Hochschule Emden/Leer bezeichnet. Schneider war Festredner bei der Geburtstagsfeier der Hochschule, die in diesem Jahr 40 Jahre alt wurde. 350 Gäste hatten sich in der Emder Johannes-a-Lasco-Bibliothek versammelt, um die wechselvolle Geschichte „unserer Hochschule“, wie es immer wieder hieß, in Erinnerung zu rufen. In die Zukunft geht die Hochschule mit Optimismus: Die Zahl von jetzt 4300 Studierenden will Präsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz noch steigern.

Hauptredner Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, betonte, wie wichtig die enge Verknüpfung der Hochschule mit der regionalen Wirtschaft sei. „Die Landesregierung will eine verlässliche Partnerschaft mit den Fachhochschulen“, machte Schneider deutlich. Die Nachfrage nach höherqualifizierten Mitarbeitern werde in der Wirtschaft immer größer. Die Hochschule Emden-Leer habe einen besonderen regionalen Bezug, es gebe eine hohe Identifikation mit Ostfriesland, so Schneider.

Wilhelm-Alfred Brüning führte den Aufschwung der Region Ostfriesland nicht zuletzt auf das Wirken der Hochschule zurück. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer wies gerne auf die Bedeutung der technischen Studiengänge hin. Er lobte zugleich auch, dass die Hochschule Emden/Leer einen starken Fachbereich „Soziale Arbeit und Gesundheit“ habe. Damit sei die Hochschule gut aufgestellt. Ein großes Kompliment für Präsident Kreutz, der die guten Beziehungen zu den Unternehmen weiter intensiviert habe. Brüning verband dies mit einer Bitte: „Die Hochschule muss ihre Bemühungen um kleinere Betriebe deutlich verstärken.“