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FACHHOCHSCHULE Kandidaten müssen heute punkten

20 Minuten Zeit für die Präsentation eigener Vorzüge

• Der Senat

der 10 000 Studenten zählenden Fachhochschule, der den FH-Präsidenten wählt, besteht aus 19 Mitgliedern – das sind zehn Professoren, drei Studenten, drei wissenschaftliche und drei angestellte Mitarbeiter.

Die drei

Kandidaten

erhalten jeweils 20 Minuten Zeit für eine Vorstellung; danach ist je 15 Minuten Zeit für eine Befragung eingeplant.•

Beim ersten

Wahlgang hat derjenige Kandidat gewonnen, der zehn oder mehr Stimmen auf sich vereinigen kann.•

Bei einem

notwendigen zweiten Wahlgang gilt dasselbe Verfahren.•

Im dritten

Wahlgang trennt sich die Spreu vom Weizen: Zugelassen sind dann nur noch die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.•

Erhält

keiner

von beiden im dritten Wahlgang mindestens zehn Stimmen, muss die Präsidenten-Stelle neu ausgeschrieben werden.

Mit einer Entscheidung im ersten Wahlgang wird kaum gerechnet. Spätestens im dritten trennt sich die Spreu vom Weizen.

Von Hans Drunkenmölle

OLDENBURG/WILHELMSHAVEN/EMDEN - Am Standort Wilhelmshaven kann man die Entscheidung live miterleben, in Oldenburg und Emden nur indirekt per Videoübertragung: Der Senat der Fachhochschule (FH) Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven wählt heute eine neue Präsidentin oder einen Präsidenten.

Um Stimmen des 19-köpfigen Gremiums werben die amtierende FH-Präsidentin Anne Friedrichs (51), die frühere Präsidentin der ehemals selbstständigen FH Oldenburg, Vera Dominke (52), und Thomas Priesemann (51), Dekan des FH-Fachbereichs Bauwesen und Geoinformation.

Sie wolle vor allem „mit den Erfolgen der vergangenen vier Jahre punkten“, sagte Friederichs der NWZ . Trotz erheblicher Sparauflagen des Landes sei es gelungen, gravierende Einschnitte in das Studienangebot zu verhindern und darüber hinaus die Umstellung von 72 Diplom- auf 42 Bachelor- und Masterstudiengänge ohne Verluste bei Studienplätzen zu bewältigen. In der Zukunft komme es insbesondere darauf an, das Studiensystem so gut zu organisieren, dass Studierende den Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit schaffen, weil dies ein wesentliches Kriterium für Mittelzuweisungen an die FH sei.Vera Dominke, die die Fusion der Hochschule inhaltlich vorbereitet hat, will „mehr Transparenz“ verwirklichen und dafür sorgen, „dass alle Angehörigen der FH Entwicklungen in den unterschiedlichen Bereichen mitverfolgen und sich einbringen können“.

Dies solle möglich werden „unabhängig von gesetzlichen Kompetenzregelungen“. Außerdem kommt es nach Meinung der Juristin darauf an, ein „neues Wir-Gefühl“ an der FH zu entwickeln, weil sich die Standorte Oldenburg und Wilhelmshaven „noch immer abgehängt“ fühlten vom FH-Hauptsitz in Emden und es vielfach „keine hinreichende Identifikation“ gebe.

Das liegt auch dem Kandidaten Thomas Priesemann am Herzen, der für sich in Anspruch nimmt, die Hochschule und ihre Strukturen „aus dem Effeff“ zu kennen. Er will „vertrauensbildende Maßnahmen“ einleiten, weil es „noch immer große Ängste um den Fortbestand einzelner Studienbereiche“ gebe.

Die Fachhochschule, die die größte in Niedersachsen sei, müsse „selbstsicher auftreten“ und auf Vorzüge mit „besserem Marketing“ deutlicher als bisher hinweisen.

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