Um diesen Artikel zu lesen, schließen Sie eines unserer Angebote ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-Nachrichten-App stehen Ihnen dann uneingeschränkt zur Verfügung.
FRAGE:
Wer entschließt sich dazu, als Gasthörer an die Uni zu gehen?
DRÖGE
: Das sind wissens- und bildungshungrige Menschen, die sich für bestimmte Themen interessieren und sich mit anderen darüber austauschen möchten. Manche Gasthörer wollen sich auch in ihrem Fachgebiet auf den neusten wissenschaftlichen Stand bringen, mitunter auch berufsbegleitend. Viele Gasthörer sind ältere Menschen, die sich mit Sinnfragen des Lebens beschäftigen möchten. Daher gibt es auch recht viele Gasthörer in Veranstaltungen der evangelischen Theologie oder der Philosophie.
FRAGE:
Warum ist es für die Uni wichtig, Gasthörer zu haben?
DRÖGE
: Gasthörer bringen viel Lebens- und Berufserfahrung an die Uni, das belebt die Diskussionen in den Seminaren. Außerdem ist uns der Austausch zwischen Jung und Alt sehr wichtig – die Uni ist ein guter Ort dafür.
FRAGE:
Wie viele Gasthörer gibt es an der Uni Oldenburg?
DRÖGE
: Im Wintersemester waren es etwa 550. Für eine mittelgroße Uni ist das eine stattliche Zahl und zeigt, dass die Verankerung der Uni in der Region geglückt ist.
FRAGE:
Welchen Zweck hat die Eröffnungsveranstaltung am Dienstag?
DRÖGE
: Hier können sich Interessierte über die vielfältigen Möglichkeiten des Gasthörstudiums informieren. Langjährige Gasthörende berichten über ihre Erfahrungen und die Interessenvertretung stellt sich vor. Bis zum 30. April können sich Interessierte noch einschreiben.
Dr. Christiane Brokmann-Nooren
ist Leiterin des Bereichs „Öffentliche Wissenschaft“ an der Universität Oldenburg. Die Eröffnungsveranstaltung für Gasthörende beginnt am Dienstag, 3. April, um 11 Uhr im Bibliothekssaal, Uhlhornsweg. @