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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

BILDUNG: Gegner der Schreibreform im Ruhestand

02.02.2009

OLDENBURG An der Fachhochschule (FH) Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven hat er so lange gelehrt wie kaum ein anderer – über 33 Jahre unterrichtete die Studierenden in den Fächern Mathematik, Physik, Mechanik und EDV. Bundesweite Aufmerksamkeit erweckte Professor Dr. Carsten Ahrens jedoch durch seinen hartnäckigen Kampf gegen die Rechtschreibreform.

Am Ende des Wintersemesters verabschiedet sich Ahrens in den Ruhestand. Bereits 1975 hatte der promovierte Physiker einen Ruf an den Fachbereich Seefahrt in Elsfleth erhalten, 1993 wechselte er an den Fachbereich Bauwesen nach Oldenburg.

1989 wurde er zum ersten Prorektor der damaligen FH Oldenburg gewählt. In Oldenburg gründete er das Institut für Umwelttechnik und – gemeinsam mit der Universität Oldenburg – das Institut für Angewandte und Technische Physik.

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Ahrens initiierte außerdem die Gründung zweier europaweit einzigartiger Studiengänge an der FH: „European Civil Engineering Management“ und – wiederum in Zusammenarbeit mit der Uni Oldenburg – „Hörtechnik und Audiologie“. Seit 2002 war der Professor im Fachbereich Bauwesen Vizepräsident des Europäischen Rates der Ingenieure, und seit 2008 bekleidet Ahrens die gleiche Position im Weltrat der Zivilen Ingenieure.

Außerhalb seines universitären Aufgabenbereichs rückte Ahrens vor allem aber durch sein Engagement gegen die neue Rechtschreibung in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit: Er und seine Ehefrau Gabriele Ruta-Ahrens gründeten 1996 die Initiative „WIR gegen die Rechtschreibreform”. Ihre Unterschriftenaktion (2000) fand eine überwältigende Resonanz. Tatsächlich erreichte das Ehepaar einen einjährigen Aufschub der Reform.

Am Ende scheiterten die Ahrens jedoch bekanntermaßen. Auch ein zweiter Anlauf 2004 war nicht von Erfolg gekrönt.

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