Die Entwicklung, die die Universität Oldenburg in den letzten Jahren genommen hat, ist bemerkenswert. Und dafür gibt es gleich zwei Beispiele in nur einer Woche: Die Hörforscher um Birger Kollmeier erhielten aus den Händen des Bundespräsidenten den Deutschen Zukunftspreis verliehen. Mehr geht nicht in Deutschland. Die Meeresforscher um Jürgen Rullkötter, Direktor des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres, gewannen auf Anhieb den erstmals von den norddeutschen Ländern gemeinsam ausgelobten Wissenschaftspreis.

Beide haben mit diesen Auszeichnungen international wie national auf den Wissenschaftsstandort aufmerksam gemacht. Der Mediziner und Physiker Kollmeier genießt allerdings nicht erst seit Mittwoch weltweit einen erstklassigen Ruf. Er ist ein Glücksfall für die Region. Die Hörforscher sind derzeit das Aushängeschild der Uni.

Aber auch in anderen Bereichen glänzt die Oldenburger Hochschule: sei es bei Lehrerausbildung, Erneuerbaren Energien, Neurosensorik, bei den Informatikern von Offis oder mit dem Ornithologen Henrik Mouritsen.

Oldenburg zählt mittlerweile zu den renommierten Hochschulen Deutschlands. Es war der damalige Präsident Siegfried Grubitzsch, der erstmals davon sprach, dass an der Universität Leuchttürme gesetzt werden müssten. Er machte sich damit nicht nur Freunde. Mittlerweile leuchtet es kräftig in Oldenburg.

Hinzu kommt seit ein paar Monaten die neue, in der Fachwelt viel beachtete medizinische Fakultät.

Alle sorgen für ein positives Image Oldenburgs. Doch es darf seitens der Stadt nicht nur beim Nehmen von Erfolgen bleiben. Sie muss auch geben. Beispielsweise eine Stiftungsprofessur für die European Medical School. Auf dieses Signal wartet die ganze Region.

Autor des Beitrages istNorbert Wahn, Leiter der Regionalredaktion

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