Oldenburg - Beim Festakt zur Eröffnung der European Medical School (EMS) am Dienstag in der Universität Oldenburg wurde nicht nur über den zukunftsweisenden und einmaligen neuen Medizin-Studiengang gesprochen, sondern auch Rückblick gehalten. „Die medizinische Fakultät ist ein Meilenstein in der 40-jährigen Geschichte unserer Universität. Auf das Erreichen dieses Zieles haben viele über Jahre hingearbeitet: die Stadt, die Region, Unternehmen und Politiker. Das war kein einfacher Weg“, betonte Uni-Präsidentin Prof. Babette Simon.
Simon erinnerte daran, dass es bereits Ende der 70er Jahre Bestrebungen gab, eine medizinische Fakultät an der Universität einzurichten, dies aber scheiterte. Die Idee sei jedoch nie aufgegeben worden. Mit „dem Einsatz der Akteure aus der Region“ sei es 30 Jahre später gelungen, doch einen Medizin-Studiengang nach Oldenburg zu holen. „Dass dies möglich wurde, ist ein Bekenntnis der heimischen Wirtschaft zu ihrer Region“, so Simon.
Ministerpräsident David McAllister erklärte, dass das Land für die nächsten Jahre 57, 5 Millionen Euro für dieses Projekt zur Verfügung stelle, aber auch er betonte die Bedeutung der Sponsoren für den Studiengang: „Ich danke für diese großartige Unterstützung und für Ihr gesellschaftliches Engagement“, sagte McAllister an die Sponsoren gewandt.
Dass die EMS auch für die Partner aus Groningen etwas neues ist, betonte Prof. Dr. Sibrand Poppema, Präsident der Rijksuniversiteit Groningen: „Wir sind offen für neue Wege – und wir sind unterwegs.“ Der Studiengang , so Peppema weiter, sei „praxisorientiert und forschungsbasiert“.
