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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Betreuung: Kita-Alltag wie vor Corona

25.07.2020

Hannover Niedersachsen nimmt zum 1. August den Regelbetrieb in Kindergärten wieder auf. Damit trete auch der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wieder in Kraft, teilte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Freitag mit. Auch die Neuaufnahme von Kindern ist wieder möglich, wenn Plätze frei sind. „Wir nähern uns damit stark einem Alltag, wie wir ihn vor Corona kannten“, sagte er.

Parallel zur Öffnung der Schulen arbeitet das Kultusministerium mit drei Szenarien:

Szenario A

Angesichts der landesweit niedrigen Infektionszahlen sei nach derzeitigem Stand ein Regelbetrieb zum Start des Kita-Jahres vertretbar. Ab August seien somit wieder gemischte Gruppen möglich. Damit komme man dem Wunsch der Träger nach, betonte Tonne. Sie könnten so ihre pädagogischen Konzepte umsetzen und eine Betreuungszeit von morgens bis zum späten Nachmittag abdecken. Risikogruppen seien zu schützen. Sollte es zu personellen Engpässen kommen, dürfen die Arbeitgeber bis zu den Herbstferien auch fachfremdes Personal, sogar FSJler, einstellen.

Szenario B

Für den Fall, dass es zu deutlich erhöhten Infektionszahlen kommt oder das örtliche Gesundheitsamt eingreift, gilt Szenario B: der eingeschränkte Regelbetrieb. In den Kitas gibt es dann wieder getrennte Gruppen und den gestaffelten Tagesablauf – wie aktuell auch. Den Gruppen sollen dabei feste Bezugspersonen zugeordnet sowie ein Personalwechsel zwischen den Gruppen weitgehend vermieden werden.

Szenario C

Dieses beschreibt die denkbar schlechteste Entwicklung: Quarantäne, Shutdown und ausschließlich Notbetreuung. Diese Maßnahme verfügt das örtliche Gesundheitsamt und teilt sie der Kita mit. Neben ganzen Kitas könnten auch einzelne Gruppen in Quarantäne gesetzt werden.

Allgemeines

Grundsätzlich zuständig sind die Träger der Kindertageseinrichtung, also meist die Kommunen. Alle Kitas müssen den Rahmen-Hygieneplan des Landes umsetzen. Dort ist unter anderem festgelegt, dass Kinder die Kita nur besuchen dürfen, wenn sie seit 48 Stunden fieberfrei sind. Derzeit sind viele Kitas geschlossen. Darum greift der Regelbetrieb erst nach den Sommerferien.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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