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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Schule: Mathe bald mit Maske?

23.10.2020

Hannover Mathe mit Maske? Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 sollen künftig auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn ihre Schule in einem Corona-Hotspot liegt. Diese Empfehlung gilt ab Montag für Niedersachsens Schulen, teilte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag mit. Die Regelung werde alle zwei Wochen überprüft. Die Masken-Empfehlung gilt nicht für Grundschüler.

Kommunen reden mit

Tonne räumte ein, dass die Maske die pädagogischen Möglichkeiten einschränke. Sie sei aber ein gutes Mittel, um den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Für eine Million Schüler im Land startet nach den Herbstferien am kommenden Montag wieder die Schule.

Die Empfehlung zum Maskentragen soll in den Kommunen ausgesprochen werden, wo die Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche – der sogenannte Inzidenzwert – überschritten wurde. Auf eine flächendeckende Regelung verzichtet das Land zunächst. Die örtlichen Gesundheitsämter können aber weitergehende Einschränkungen verfügen.

Bei einer höheren Infektionslage wäre auch ein „Szenario B“ denkbar: der Wechselbetrieb, bei dem die Hälfte der Klasse wochen- oder tageweise zu Hause unterrichtet wird, oder gar komplette Schulschließungen. Tonne sagte: „Szenario B wäre ein scharfer Einschnitt.“ Daher müsse alles getan werden, um im Präsenzunterricht dem Bildungsauftrag nachzukommen. Eltern, Schüler und Lehrer bräuchten Verlässlichkeit.

Neu ist auch: Schüler mit Angehörigen aus einer Risikogruppe können sich bei einem Inzidenzwert von 35 mit einem Attest vom Präsenzunterricht befreien lassen. Auch für Schüler mit Unterstützungsbedarf gibt es Ausnahmen. Tonne wies erneut auf die Bedeutung des Lüftens der Klassenräume hin.

Eltern unzufrieden

Kritik kam vom Landeselternrat: Angesichts der Infektionslage sei es „grob fahrlässig“ auf Biegen und Brechen am Regelbetrieb festzuhalten, erklärte Vorsitzende Cindy-Patricia Heine. In vielen Schulen sei gar kein richtiges Lüften möglich. Florian Reetz, der Sprecher des Landesschülerrats, hält es für richtig, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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