HANNOVER - Sparmaßnahmen in der Bildungspolitik können nach Ansicht des hannoverschen Polizeipräsidenten Uwe Binias zum Risikofaktor für einen möglichen Amoklauf an Schulen werden. Die Polizei bemühe sich um viele Projekte zur Gewaltprävention, sagte Binias am Sonnabend bei einer Podiumsdiskussion nach der Premiere des Stückes „komA“ in Hannover. Doch vielfach reichten die Mittel nicht, um die Projekte an allen Schulen anzubieten. Unterstützung erhielt Binias von Lehrerinnen und Lehrern aus dem Publikum. Sie beklagten, die Klassen seien zu groß und die Arbeitsbelastungen gestiegen. Oft bleibe keine Zeit für die nötige soziale Beziehung zwischen Schülern und Lehrern.