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Hochschulen das große Plus der Region

Norbert Wahn

Die Hochschullandschaft im Nordwesten hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Beispiel Vechta: Lange belächelt und unterschätzt, hat sich die Hochschule im Oldenburger Münsterland nicht nur zur Universität gemausert. In Vechta wurden das Studienangebot entstaubt, neue Schwerpunkte gesetzt und sogar Alleinstellungsmerkmale erarbeitet, die den Standort gerade für Studenten aus dem Oldenburger Land attraktiv machen. In der Region verwurzelt war die Universität ohnehin schon immer.

Die Fachhochschulen mussten sich nach verschiedenen Fusionen neu finden – und gehen gestärkt aus dieser Situation hervor. Die Jade Hochschule bildet Ingenieure, Architekten und Geoinformatiker aus, die nicht selten bereits als Zweitsemester von der Wirtschaft umgarnt und umworben werden.

Die Universität Oldenburg schließlich, die in der Vergangenheit beispielsweise mit Sonderforschungsbereichen und einer Exzellenzinitiative schon viel für ihr Renommée getan hat, strebt mit der European Medical School gleich die Gründung einer medizinischen Fakultät und die Errichtung universitärer Kliniken an. Ein großer Schritt.

Hier müssen viele Kräfte wirken, damit der einmalige gemeinsame Studiengang mit Groningen eine Erfolgsgeschichte wird. Denn es gibt nach wie vor strukturelle Benachteiligungen der Region im Hochschulsektor. Es kommt jetzt entscheidend darauf an, dass im ganzen Nordwesten ein gemeinsames Bewusstsein für dieses Projekt wächst. Denn: Eine solche Chance kommt nicht alle Tage. Und um es deutlich zu sagen: Die European Medical School braucht eine breite finanzielle Unterstützung.

Dass das Thema Uni-Medizin im Oldenburger Land angekommen ist, beweist nicht zuletzt die Auszeichnung der European Medical School mit dem „Nordwest-Award“ der Bremer Landesbank. Man hat sich dabei gegen ganz starke Wettbewerber durchgesetzt. Der Preis darf als Signal aus der Region verstanden werden.

Autor des Beitrages ist

Norbert Wahn,

Leiter der Regionalredaktion.

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