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Universität Oldenburg: Hörforscher bauen weiter an Erfolgsgeschichte

08.03.2014

Oldenburg Wenn’s ums Hören geht, kommt man in Deutschland an Oldenburg nicht vorbei. Dafür hat Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier gesorgt. Doch nicht nur in der deutschen Hochschullandschaft genießt der Physiker und Mediziner einen exzellenten Ruf, er ist einer der meist beachteten und geachteten Hörforscher der Welt.

Hören für alle

Dabei zählen Kollmeier und sein Team in den letzten Jahren oft zu den Siegern. Im Juni 2012 hat der Physiker und Mediziner in Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulen in Hannover die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit dem Projekt „Hearing4All“ (Hören für alle) für sich entschieden. 28 Millionen Euro für fünf Jahre wurden den Wissenschaftlern von der Deutschen Forschungsgesellschaft zugesprochen.

Und dieses Geld wird jetzt investiert: Insgesamt 60 neue Stellen (plus 40 in Hannover) werden in Oldenburg geschaffen, 30 davon in diesem Jahr. Damit die zusätzlichen Kollegen auch einen Arbeitsplatz vorfinden, entsteht derzeit direkt neben dem Haus des Hörens in Oldenburg ein neues Gebäude (900 000 Euro).

„Die Erfolgsgeschichte der Hörforschung in Oldenburg ist das Ergebnis langjähriger Aufbau- und Entwicklungsarbeit. Um diesen Erfolg auch in Zukunft zu gewährleisten, braucht es auch die richtigen Rahmenbedingungen“,sagt Dr. Stephan Albani, der trotz seines Bundestagsmandats weiterhin Geschäftsführer der Hörzentrum Oldenburg GmbH bleibt. Im September soll der 350 Quadratmeter große, zweigeschossige Neubau bezugsfertig sein.

„Insbesondere durch die qualitativ hochwertige technische und akustische Ausstattung und die kurzen Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Institutionen ist das Haus des Hörens ein optimaler Arbeitsplatz für die Wissenschaftler. Wir sind froh, dass die vom Hörzentrum unterstützte, Patienten-bezogene Forschung jetzt eine breitere Basis bekommt“, so Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Sprecher des Exzellenzclusters.

Im Dienst der Patienten

Die neuen Stellen besetzt zu bekommen, darüber macht Kollmeier sich keine Sorgen: „Wir haben hier gut gehende Studiengänge in Oldenburg, sowohl was die Physik betrifft als auch die Audiologie.“ Bei der Audiologie gibt es eine Zusammenarbeit mit der Jade Hochschule.

In ein paar Wochen wird bereits ein weiterer Neubau ganz in der Nähe des Hauses des Hörens eingeweiht: Die Forschungszentren „Neurosensorik“ und „Sicherheitskritische Systeme“ werden dort untergebracht. Das Gebäude dient sowohl den Hörforschern als auch der European Medical School.

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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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