Betrifft:
„„So sieht das Hotel am Wallgraben aus“ (NWZ vom 21. April)(...) Als Eltern von Kindern, die das Alte Gymnasium Oldenburg besuchen, fordern wir Rat und Verwaltung (...) auf, bei den Planungen für den Hotelneubau in unmittelbarer Nähe des AGO die Interessen dieser Schule stärker als bisher zu berücksichtigen. (...) Bereits jetzt wird von Lehrkräften die derzeit noch verfügbare Freifläche als zu klein beklagt. Insbesondere die (...) unteren Klassen haben naturgemäß einen erheblich höheren Bewegungsbedarf, den sie zurzeit am AGO aber nicht hinreichend ausleben können, weil es an Platz fehlt. Die Situation wird in Kürze weiter verschärft werden durch den Bau der Mensa und einiger Fachräume: Hierdurch wird der zu kleine und mangelhaft ausgestattete Schulhof um nahezu die Hälfte reduziert werden.Allein durch diese Baumaßnahmen ergibt sich die Notwendigkeit, den für das AGO als Verfügungsfläche ausgewiesenen Parkplatz nicht mit schulfremden Bauten zu belegen, sondern seine Bestimmung - dem AGO „zur Verfügung“ zu stehen - aufrechtzuerhalten und zu sichern.
Dass der Platz in der Schule schon jetzt nicht ausreicht, zeigt schon allein der Umstand, dass die Oberstufenschüler nach Osternburg ausweichen (...) müssen. (...) Das AGO braucht (...) zusätzlich auch Unterrichtsräume für seine Oberstufe.
(...) Schon lange wird diese Schule von der Politik in Oldenburg stiefmütterlich behandelt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass gerade die SPD daran interessiert ist, dem AGO mit den Planungen für den Hotelneubau die Existenzgrundlage zu rauben. Vorbehalte gegen eine vermeintlich elitäre Schüler- bzw. Elternschaft scheinen so manchen (...) zu verblenden. (...)
Dieter
