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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Instrumentelles Verhältnis zum Körper

14.11.2009

Frage: Herr Altgeld, Sie halten an der Fachhochschule in Oldenburg einen Vortrag zu dem Thema „Männer fühlen sich kerngesund - bis sie tot umfallen“. Ist Gesundheit bei Männern kein Thema?

Altgeld: Männer haben ein eher instrumentelles Verhältnis zu ihrem Körper. So lange er läuft, verschwenden sie keine großen Gedanken daran. Wenn Gesundheit ein Thema ist, dann eher im Bezug auf Leistung und Fitness. Vorsorge ist eher selten. Natürlich trifft das nicht auf alle Männer zu.

Frage: Spielen traditionelle Männerbilder bei dieser Verhaltensweise eine Rolle?

Altgeld: Traditionelle Männerrollen haben mit Leistung, Konkurrenz und Härte zu tun. Wegen einer Erkältung bleibt „Mann“ nicht zu Hause. Das gilt als zimperlich. Dadurch, dass sich die Männerrollen wandeln, kann es aber auch hier Veränderungen geben.

Frage: Bräuchte es geschlechterspezifische Gesundheitsdienstleistungen

Altgeld: Wichtig ist, dass es bei den Gesundheitsdienstleistern eine Sensibilität für die Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Das Verständnis für Geschlechterrollen fehlt in der Medizin in vielen Bereichen. Ärzte müssen wissen, dass Männer die Therapie eher in die eigene Hand nehmen und auch hier leichter Risiken eingehen. Natürlich darf man das Thema aber auch nicht eindimensional betrachten. Wenn es um die Problematik klassischer Männerrollen geht, spielen auch die Erziehunginstanzen eine wichtige Rolle. Dort muss der Anfang gemacht werden.

thema: Männer – gesund bis zum Tod

Thomas Altgeld, Geschäftsführer der

Landesvereinigung für Gesundheit

Der Vortrag beginnt am 17. November, 18 Uhr, in der Fachhochschule, Ofener Straße 16.

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