Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Interview „Projekte gemeinsam mit Unternehmen entwickeln“

Norbert Wahn

FRAGE:

Herr Weisensee, Fachhochschulen haben parallel zu ihrem Bildungsauftrag die Aufgabe, anwendungsorientierte Forschung zu betreiben. Bleibt dafür an der Jade-Hochschule ausreichend Zeit?

WEISENSEE

: Ja, in den Forschungsprojekten bearbeiten Professorinnen und Professoren in Kooperation mit Wirtschafts- und Dienstleistungsunternehmen sowie Verwaltungen und anderen Institutionen konkrete Problemstellungen der Praxis. Damit diese Zusammenarbeit gut funktioniert, gibt es Technologietransferstellen, die sich längst bewährt haben.

FRAGE:

Wie funktioniert denn dieser Technologietransfer konkret?

WEISENSEE

: Die Mitarbeiter pflegen sowohl sehr gute Kontakte in die Hochschulen als auch nach außen. Darüber hinaus vertreten sie die Hochschule auf Messen, um Projekte zu akquirieren. Sie organisieren Vortragsveranstaltungen, stellen interessierten Personen aus Wirtschaft und Verwaltung neue Entwicklungen aus der Hochschule vor, laden zu fachspezifischen Innovationsrunden ein und entwickeln selbst Ideen für Zusammenarbeit. Außerdem beraten sie und organisieren alles rund um ein Kooperationsprojekt.

FRAGE:

Wie kommen Sie denn an Ihre möglichen Auftraggeber?

WEISENSEE

: Unsere Berater strecken ihre Fühler nach allen Richtungen aus und sind auf Messen und anderen wichtigen Veranstaltungen präsent. Sie kennen sich bestens mit Antragstellungen und Förderprogrammen aller Art aus. Zusätzlich greifen sie auf Forschungsnetzwerke und umfangreiche Datenbanken zurück und arbeiten mit Einrichtungen und An-Instituten in der Hochschule zusammen.

FRAGE:

Kommt eine Zusammenarbeit zustande, ist die Arbeit dann erledigt?

WEISENSEE

: Nein, wir stehen auch anschließend weiter zur Verfügung. Die Akteure unterstützen die Projekte bis zum Abschluss.

FRAGE:

Welche Zielgruppen hat die Jade-Hochschule da besonders im Blick?

WEISENSEE

: Kleine und mittlere Unternehmen, die wir bei ihren Neuerungsaktivitäten unterstützten wollen. Dabei geht es nicht nur um den technischen Bereich, sondern auch um wirtschaftliche und gesundheitliche Fragen.

FRAGE:

Gibt es dabei für die Hochschule auch noch etwas zu lernen?

WEISENSEE

: Technologietransfer produziert ausnahmslos Gewinner. Die Forschenden arbeiten an einer speziellen Thematik und gewinnen viele neue Erkenntnisse. Zudem werden Studierende integriert, die frühzeitig Einblicke in Unternehmen und deren Abläufe bekommen. So hat schon manch einer von ihnen in solchen Kooperationen seine Abschlussarbeit geschrieben und sich dabei für den Partner als Mitarbeiter empfohlen.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Kleine Kinder haben Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen. In Oldenburg wollen Hebammen Unterrichtsstunden zu diesen Themen in den vierten Klassen geben.

PILOTPROJEKT IN OLDENBURG Schwangerschaft, Geburt und Stillen – Was Grundschüler bei Hebammen lernen

Anja Biewald
Oldenburg
Analyse
Bundeskanzler Olaf Scholz besucht den Katholikentag in Erfurt

SPD-WAHLKAMPF ZUR EUROPA-WAHL Zieht der Kanzler im Osten?

Kerstin Münstermann Büro Berlin
Delitzsch
Blick in die Räucherkammer bei Aal Bruns in Kayhauserfeld: Marco Pawlik ist mit der Qualität zufrieden.

DELIKATESSE NACH ÜBERLIEFERTER REZEPTUR Woher kommt der Zwischenahner Aal?

Kerstin Schumann
Kayhauserfeld
Der Bergpark Wilhelmshöhe: Hier befinden sich etliche Sehenswürdigkeiten.

NWZ-REISETIPPS: ABSTECHER NACH ... KASSEL Entspannte Stunden in historischen Parks

Kerstin Schumann
Kassel
Vor etwa einem Jahr eröffnete der Pflegedienst Paul-Lina seinen neuen Hauptsitz in Wittmund. Wegen eines Insolvenzverfahrens musste der Pflegedienst seinen Betrieb aufgeben.

STANDORTE IN WITTMUND UND EMDEN Insolvenz bei Pflegedienst Paul-Lina – So geht es für die Kunden weiter

Kim-Christin Hibbeler
Wittmund