JADE - JADE - Die Abiturienten 2005 des Jade-Gymnasiums bilden einen „Jahrgang der Extreme“, berichtete Oberstudiendirektor Günter Mertins gestern Morgen auf der Entlassungsfeier in der Großsporthalle in Jaderberg. Mit 97 Schülerinnen und Schülern, die sich den Abiturprüfungen unterzogen haben, sei dieser Jahrgang „mit Abstand der bisher größte“. Aber zugleich auch der bisher beste Jahrgang, fügte Mertins hinzu. Bei 13 Abiturienten stünde bei der Durchschnittsnote „eine eins vor dem Komma“, darunter auch eine „1,0“. Von 97 Schülern haben 93 die Abiturprüfung bestanden.
Der Schulleiter hatte noch mehr Lob für die Schüler parat: Hinter diesen guten Leistungen stünden zugleich „so anregende Persönlichkeiten“. Durchweg habe zwischen Schülern und Lehrern ein „gutes, fast freundschaftliches Verhältnis“ bestanden. „Sie haben uns die Arbeit leicht gemacht“, wandte er sich ein letztes Mal an die nun von der Schule abgehenden Schüler. Sie sollten ihren weiteren Weg „voller Elan, aber ohne Illusionen gehen“, gab er ihnen noch einen guten Rat zum Abschluss.
Schüler seien wie Rum, griffen die Jahrgangssprecher Robert Wolff und Christoph Lindemann das „Südsee“-Motto der Entlassungsfeier auf, sie würden „jedes Jahr besser“. Nun seien sie „reif – überreif“. Und deshalb müssten sie gehen. Nicht umsonst käme Abitur vom lateinischen „ab ire“ (=abgehen).
Trotz aller geforderten Leistungen habe ihnen die Schule „das bisschen Schatten“ geboten in der „brennenden Hitze des Erwachsenwerdens“. Sie hätten am Jade-Gymnasium „gefeiert, geweint, gelacht, gelitten und geflucht“ – und so werde ihnen die Schule „im Herzen bleiben“. Die Abiturienten hatten für ihre Entlassung das Motto K-ABI-rik (in Anlehnung an „Karibik“) gewählt, was sich angesichts der tropischen Temperaturen vor der Tür als ausgesprochen passend erwies.
Zwischen den Zeugnisausgaben wurde Theater gespielt und gesungen. Außerdem spielte die Big Band.
