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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Klimawandel hält Meeresforscher in Atem

30.06.2007

OLDENBURG /WILHELMSHAVEN Die Meeresforschung in Niedersachsen soll durch eine Bündelung der Kräfte auch international noch höheres Gewicht bekommen: Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg und das „Terramare“ genannte Zentrum für Flachmeer-, Küsten- und Meeresumweltforschung in Wilhelmshaven werden Anfang Januar fusionieren. Durch die Zusammenführung sollen beide Forschungsstandorte gestärkt werden, sagte ICBM-Direktor Professor Dr. Meinhard Simon am Freitag in Oldenburg. Zusammen mit den Einrichtungen in Bremen soll ein Schwerpunkt der deutschen Meeres- und Küstenforschung entwickelt werden.

ICBM-Direktoriumsmitglied Professor Dr. Hans Brumsack forderte verstärkte Anstrengungen der Landesregierung zur Förderung der maritimen Forschung, die bisher „stark vernachlässigt“ worden sei. Im Zeichen des Klimawandels sei eine bessere personelle, finanzielle und sachliche Ausstattung der Institute geradezu ein „Muss“. Brumsack erinnerte daran, dass Niedersachsen als einziges Küstenland noch immer nicht über ein eigenes Forschungsschiff verfügt.

Grundsätzlich positive Signale gibt es womöglich von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann, wenn das ICBM bei einer Festveranstaltung am 4. Juli in der Universität den 20. Jahrestag seiner Gründung feiert. Das einzige universitäre Meeresforschungsinstitut Niedersachsens, das 140 Mitarbeiter beschäftigt und in drei Abteilungen bisher 150 Projekte realisiert hat, kann auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Durch die Ökosystemforschung und durch die Forschergruppe Watt seien grundlegende Erkenntnisse über Küstenökosysteme gewonnen worden, die weltweit Beachtung gefunden hätten, sagte Direktor Simon. Angesichts des Klimawandels und der Folgen für die Küste seien diese Kenntnisse unabdingbare Grundlage für vorsorgende Maßnahmen.

Am 7. Juli lädt das ICBM von 10 bis 18 Uhr zu einem Aktionstag in den Oldenburger Hafen ein. Das Motto des bunten Programms: „Meeresforschung zum Anfassen und Mitmachen“.

Wissenschaftler liefern der

Politik Daten für

Maßnahmen

zur Vorsorge

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