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ROLLENDE REDAKTION: Lob für gute Nachbarschaft im Stadtsüden

22.04.2005

KRUSENBUSCH In Krusenbusch herrscht bester Zusammenhalt. Das bezieht sich auf viele Bereiche.

Von Susanne Gloger KRUSENBUSCH - Gute Nachbarschaft zeichnet den Stadtteil Krusenbusch aus. Das war gestern, als die rollende Redaktion zu Gast in der Grundschule am Dießelweg sein durfte, gleich mehrfach zu hören. Nur wenig gibt es zu bemängeln. Die Kritikpunkte beziehen sich alle auf den Straßenverkehr.

Mütter und Väter aus dem wachsenden Stadtteil machen sich Sorgen: „An der Tweelbäker Tredde gibt es keinen Rad- und Fußweg und auch keine Beleuchtung. Das ist für die Kinder auf dem Weg zur Grundschule gefährlich“, sagt Birgit Hass. Sie hat mit anderen Müttern eine Fahrgemeinschaft gebildet. Im Wechsel fahren die Frauen ihre Kinder – sommers wie winters – mit dem Auto zur Schule. Das gleiche Problem gibt es auch am Sprungweg: „Zwischen Dießelweg und Am Schmeel ist die Straße marode, ein Rad- und Fußweg fehlt, und es gibt hier fast keine Beleuchtung“, erzählt Fabian Schöllchen. In sämtlichen Nebenstraßen gelte Tempo 30. „Nur am Sprungweg dürfen 50 km/h gefahren werden. Und da wird gerast.“

Mehr als 50 Jahre wohnt der 79-jährige Heinz Uchtmann gerne in Krusenbusch, nur eines ist ihm ein Dorn im Auge: „Viele Lastwagen, die von der Autobahn kommen, nehmen die Abkürzung über die Tweelbäker Tredde zum Gewerbegebiet. Dabei gilt hier eine Schwerlastbegrenzung bis fünf Tonnen.“

Vom guten Ton im Stadtteil schwärmt Achim von Glan: „Hier ist’s dörflich. Man wird stets freundlich gegrüßt. Auch von Kindern und Jugendlichen.“ Die Aufgeschlossenheit der Menschen hier schätzt auch Pastor Jürgen Schwartz von der evangelischen Kirchengemeinde Krusenbusch. „Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Ländern leben bei uns, mit ihren eigenen Traditionen. Ein buntes, vielfältiges Miteinander entsteht.“

Gute Nachbarschaft und bestes Miteinander wird auch in anderen Bereichen gelebt. Seit vielen Jahren arbeiten die Grundschule und die beiden Kindertagesstätten Jona und „Villa Kunterbunt“ eng zusammen. „Seit einem Jahr haben wir ein besonderes Projekt. Wir laden die Kindergartenkinder, die bald zur Schule kommen, zu uns ein“, erzählt Lehrerin Julia Haueis. „Und unsere Erstklässler gehen nochmal in ihre alte Gruppe im Kindergarten“, so ihre Kollegin Inge Dunkhase. Daran beteiligt seien auch Hilke Nordmann, ebenfalls Lehrerin einer ersten Klasse, und der Kooperationslehrerin Margot Eisbrenner. Dieses Projekt, das der übergreifenden pädagogischen Arbeit diene, sei der Beginn einer neuen Entwicklung.

Das kann Anne Werdermann von der Kindertagesstätte Jona nur unterstreichen. „Wir fühlen uns miteinander für die Kinder verantwortlich. Das schafft auch für die Eltern Sicherheit,“ sagt die Erziehern, die mit einigen Kindern gekommen ist. Als Willkommensgruß im Stadtteil überreichen sie selbst gebastelte Tulpen.

Grundschulleiterin Cordula Seeber erscheint mit Klassensprechern, und die haben viel auf dem Herzen. Nils (7) aus der Klasse 1 a bedankt sich bei der Stadt dafür, dass alle 220 Schulkinder für ihren Einsatz bei der Aktion „Oldenburg räumt auf“ Brotdosen geschenkt bekommen haben. Über den neuen Spielplatz auf dem Schulhof freuen sich Tammo (10) aus der Klasse 4 a, Duygu (10) aus der Klasse 4 b und Jo-Ann (8) aus der Klasse 2 b. Ganz doll möchte sich Benjamin (8) aus der Klasse 2 b bei Frau Dunkmann und der Naturkunde AG für den schönen Schulgarten bedanken. Chantal

(8) aus der Klasse 2 a freut sich über die neuen Fußböden und Schränke sowie den frischen Anstrich im Altbau der Schule. „Wir finden es auch gut, dass die Jungstoilette repariert wurde“, sagt Schulsprechern Annika (10) aus der Klasse 4 a. Nur etwas fehlt den Kindern: „Wir wünschen uns für den Fußballplatz zwei Tore mit Netzen und richtigen Rasen“, sagt Andreas (12) aus der 2 b.

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