Hannover - Die niedersächsischen Kliniken müssen zunehmend Patienten mit Hautkrebs behandeln. Mehr als 7700 Mal kamen im Jahr 2012 Menschen mit dieser Diagnose ins Krankenhaus. Das waren rund 18 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor.

Das teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Montag unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mit. Angesichts dieser Entwicklung sei es besorgniserregend, dass das kostenfreie Hautkrebsscreening nur wenig genutzt werde, sagte die Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen, Inken Holldorf.

Eine Auswertung von TK-Daten habe ergeben, dass im vergangenen Jahr landesweit nur 19 Prozent der Menschen über 35 Jahren von dem Angebot Gebrauch gemacht hätten.