Delmenhorst - Vier Sechstklässlerinnen waren am Mittwoch in der Stadtbibliothek Delmenhorst angetreten, um zu zeigen, wie gut sie vorlesen konnten: Celia Schiller wurde Stadtsiegerin und nimmt nun am Bezirksentscheid teil. „Ich bin stolz, gewonnen zu haben, zumal die Konkurrenz sehr stark war“, sagte sie. Celia überzeugte die Jury mit ihrer Betonung am meisten.
Die vier Sechstklässlerinnen Shenay König aus dem Schulzentrum Süd, Celia Schiller vom Max-Planck-Gymnasium, Laura Seven aus der Realschule an der Lilienstraße und Katharina Westphal von der Wilhelm-von-der-Heyde-Oberschule hatten im Vorlesewettbewerb drei bis fünf Minuten Zeit, um aus Texten ihrer Wahl vorzulesen. Danach galt es, dabei zu bestehen, einen fremden Text vorzutragen. Die Sechstklässlerinnen hatten zuvor einen schulinternen Wettbewerb als Siegerinnen verlassen.
Bürgermeisterin Antje Bellemann eröffnete den Wettbewerb. Sie stellte fest, dass der Wettstreit nur von Mädchen ausgetragen wurde. Das Motto des Wettbewerbs „Lesehelden“, müsse wohl eher unter dem Motto „Leseheldinnen“ stehen, zumal auch im Vorjahr nur Mädchen im Wettbewerb auf Stadtebene standen. Die einzelnen Etappen führen von Klassen- und Schulstufen über die Stadt-, Bezirks- und Länderebene bis hin zum Bundesfinale im Juni.
Jedes der Mädchen erhält nun das Buch „Wir können alles verlieren oder gewinnen“ von Seita Parkkola. Celia Schiffer bekam zusätzlich „Kriegswinter“ von Jan Terlouw. In der Jury saßen Karin Ludwig, Leiterin des Kulturbüros, Angelika Böer von der Stadtbücherei, und Ulrich Hoferichter, ein Lehrer aus Syke.
