Betrifft:
„Audienz beim Chef der Stadtverwaltung“ (NWZ – „Zeitung in der Schule“ (Zisch) vom 21. Januar) zur Bushaltestelle am Graf-Anton-Günther-GymnasiumOB Schwandner behauptet, aus „verwaltungstechnischen Gründen“ sei es nicht möglich, eine für mehr als 1000 Schüler wichtige, aber gefährliche Bushaltestelle zu entschärfen. Er begründet diese Unmöglichkeit damit, dass das betreffende Gelände in einem Landschaftsschutzgebiet liegt.Diese Begründung ist der reinste Hohn. Man rufe sich ins Gedächtnis, mit welcher Leichtigkeit die Stadt das ökologisch hoch sensible Landschaftsschutzgebiet Haarenniederung wegen eines überflüssigen Stückchen Wanderweges zu schädigen bereit ist (bei dem betreffenden Bereich handelt es sich zudem um ein FFH-Gebiet). Oder aber der Heiligengeistwall: Da soll ein Landschaftsschutzgebiet und bedeutendes Gartendenkmal angekratzt werden, für einen „Boulevard“, den niemand braucht. Natur an sich hat für diesen OB keinen Wert, entweder interessiert sie ihn überhaupt nicht oder sie dient ihm, wie in diesem Fall, nur als Prügelknabe.
Was mich besonders ärgert, ist der Zynismus, mit dem der höchste Repräsentant unserer Stadt die engagierten (...) „Zisch“-Reporter für dumm verkauft.
Renate HeimOldenburg
