Im Nordwesten - Die Corona-Pandemie hat gewaltige Spuren hinterlassen – und in besonderer Weise wurden Kinder und Jugendliche durch die lange Krise in extremer Weise belastet. Die NWZ-Weihnachtsaktion will deshalb einen Beitrag leisten, die negativen Folgen der Pandemie abzumildern.
Unter dem Motto „Kindern nach Corona helfen“ bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Spenden, um einen Beitrag zur Unterstützung von Corona-belasteten Kindern zu leisten.
Die Ausgangslage
Durch den ausgefallenen Unterricht gibt es erhebliche Bildungsdefizite. Das Lernen zu Hause konnte kein gleichwertiger Ersatz zum Unterricht in der Schule sein. Die Kinder hatten unterschiedliches Material zur Verfügung. Es fehlte weitgehend die Möglichkeit, Lerngruppen zu bilden oder Lücken durch Nachhilfe auszugleichen.
Außerdem haben die psychischen Belastungen stark zugenommen. Immer mehr Kinder leiden unter psychischen Erkrankungen, teilweise verstärkt durch das Problem der häuslichen Gewalt. Den Kindern fehlten die Kontakte zu Klassenkameraden, die Spielkontakte in der Nachbarschaft waren eingeschränkt – Sport und Kultur fanden nicht mehr statt.
Wie Hilfe möglich ist
In speziellen Kursen können Bildungsdefizite ausgeglichen werden. So gibt es beispielsweise in außerschulischen Lernorten Bildungsangebote, die über den normalen Schulstoff hinausgehen, beispielsweise im Bereich Technik, Natur, Nachhaltigkeit. Beratung von seelisch belasteten Kindern und Jugendlichen kann die Betroffenen und ihre Familien stützen und so helfen, negative Folgen der Corona-Pandemie auszugleichen.
Wer helfen kann
Unterschiedliche Institutionen, die im Bildungsbereich tätig sind, können Angebote machen, mit denen Bildungsdefizite ausgeglichen werden können. Verschiedene Organisationen kümmern sich um die psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen.
Die Abwicklung
Jede Organisation, die ein Projekt anbietet oder plant, um Kindern nach Corona zu helfen, sei es im Bereich der Bildung oder der musischen Entwicklung oder der Betreuung bei seelischen und psychischen Belastungen, kann sich an die NWZ-Weihnachtsaktion (weihnachtsaktion@nordwestmedien.de) wenden und finanzielle Unterstützung für ihr Projekt beantragen.
Über die Verwendung der eingegangenen Spenden entscheidet nicht die Nordwest-Zeitung, sondern ein unabhängiges Expertengremium unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Albani.
