OLDENBURG - Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO), Michel Wefers, ist in der Frage der künftigen Zusammenarbeit zwischen Universität und der Fachhochschule auf Distanz zum Senat der Uni gegangen.

Nachdem sich der Senat in der vergangenen Woche einstimmig gegen eine enge Verzahnung zwischen Uni und der künftigen Fachhochschule Oldenburg/Wilhelmshaven/Elsfleth ausgesprochen hatte, plädierte Wefers für eine möglichst intensive Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung vertrat Wefers die Meinung, dass soviel Zusammenarbeit wie nur möglich angestrebt werden müsse: „Wir brauchen die Kooperation.“ Ob eine vollständige Übernahme der Verwaltung der künftigen Fachhochschule von der Universität vernünftig sei, müssten die Fachleute beurteilen.

Wefers bedauerte, dass die für die Universität schwierige Diskussion in einer präsidentenlosen Zeit stattfinde. Derzeit sei ihm unklar, wann die Universität den vakanten Präsidentenposten wieder besetzen könne.

Im Zusammenhang mit der vorgesehenen Entflechtung der vor Jahren zwangsfusionierten Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven hat sich Eilert Tantzen, Ehrenvorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Oldenburg, gegen den Namensvorschlag „Jade-Weser-Hochschule“ für die künftige Hochschule mit den Standorten Oldenburg, Wilhelmshaven und Elsfleth ausgesprochen. Diese Fachhochschule sollte den Namen „Fachhochschule Oldenburg“ erhalten – wobei Oldenburg für das ehemalige Land Oldenburg stehe.