OLDENBURG - Das Jahr 2009 war für die Universität Oldenburg ein ganz besonderes Jahr. Als „Stadt der Wissenschaft“ habe sich Oldenburg im Zusammenspiel mit der Universität und den Akteuren aus dem Umland dafür eingesetzt, „die Wissenschaft zu fördern, sie für die Allgemeinheit zu öffnen und zugänglich zu machen“, sagten Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) und die kommissarische Präsidentin der Universität, Dr. Heide Ahrens, beim Neujahrsempfang der Hochschule und der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) am Dienstagabend im Oldenburgischen Staatstheater.

Die Uni habe sich gleichermaßen erfolgreich an dem vom Land geförderten Modellprojekt „Offene Hochschule“ beteiligt. Sie nehme damit eine „Vorreiterposition“ in der Verwirklichung des Projekts „Lebenslanges Lernen“ ein, sagte Stratmann.

Stratmann und die Repräsentanten aus Stadt und Region hießen die künftige Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon willkommen. Die Marburgerin wird – wie berichtet – ihr Amt in Oldenburg im Frühjahr antreten. „Ich hoffe, dass unter ihrer Leitung die Universität ihr Profil entwickeln und zum Wohl der Region wirken wird“, sagte Heide Ahrens und war sich in dieser Hoffnung mit dem Vorsitzenden der UGO, Michael Wefers, einig.

Die Vizepräsidentin wies auf zahlreiche Aktivitäten zur Nachbesserung bei der Gestaltung der Bachelor/Master-Studiengänge hin. „Wir waren in Oldenburg die Ersten bei der Umsetzung der Bologna-Reformen. Wir wollen auch jetzt die Ersten sein, die die Reform der Bologna-Reform auf den Weg bringen“, sagte Ahrens.

Wissenschaftsminister Stratmann erwähnte die speziellen Profile, mit denen sich die Universität Oldenburg in den vergangenen Jahren hervorgetan habe. Unter anderem seien der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte Sonderforschungsbereich „Marine Mikrobiologie“ und das „Aktive Gehör“ der Oldenburger Hörforscher zu nennen.

Der Intendant des Oldenburgischen Staatstheaters, Markus Müller, lud als Gastgeber des Abends die künftige Uni-Präsidentin Babette Simon zu einem „eventuellen Auftritt“ ein.

Wer weiß – an Attraktivität und Ausstrahlung fehlt es der potenziellen Theaterdarstellerin gewiss nicht.

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