OLDENBURG - OLDENBURG - Im Grünkohl sind mehr Rückstände von Pflanzenschutzmitteln entdeckt worden als erlaubt. In fünf von acht Proben des begehrten Wintergemüses stellte das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg Wirkstoffe fest, die nach Auskunft des Pflanzenschutzamtes nicht zulässig sind. Zwei Proben wurden wegen Überschreitung der Höchstmenge beanstandet.

Insgesamt hatte das Landesamt 43 Proben von winterlichem Kohlgemüse untersucht. Getestet wurden neben Grünkohl auch Broccoli, Rosenkohl, Rotkohl, Chinakohl, Weißkohl und Kohlrabi. 25 Proben waren rückstandsfrei. Der Großteil des Kohls (77 Prozent) kam aus Deutschland, der Rest war aus Spanien, Italien, Polen und den Niederlanden importiert worden.

Im vergangenen Jahr hatte es nach Auskunft von Laves-Sprecherin Hiltrud Schrandt beim Grünkohl keine einzige Beanstandung gegeben. Die Überwachungsbehörden prüfen derzeit, ob die Pestizide dem Kohl wissentlich zugefügt wurden oder ob sie auf anderem Wege auf das Gemüse gelangten. Das Laves rät, den Kohl gründlich zu waschen und zu putzen.

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