OLDENBURG - Mit vier wissenschaftlichen Großveranstaltungen überzeugte Dr. Marco Beeken, seit Februar 2010 Studienreferendar am Gymnasium Wildeshausen und vorher an der Universität Oldenburg tätig, die Jury, die über die Vergabe des erstmals von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) vergebenen Förderpreises „Groschen 2010“ zu entscheiden hatte. „Originelle, verständliche und vorbildliche Wissenschaftskommunikation in Darstellung und Umsetzung“ bescheinigte Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Oldenburg und Mitglied der Jury, dem Preisträger der mit 10 000 Euro dotierten Auszeichnung in seiner Laudatio.
Die erste der von Beeken organisierten Großveranstaltungen war der „Oldenburger Forscherkongress“, bei dem Grundschüler drei Tage lang zu Themen der Biologie, Chemie und Physik experimentierten und die Ergebnisse später öffentlich vorstellten. Es folgten „PubScience“ mit chemischen Experimenten in Kneipen, „Chemie in Oldenburg“ (Chemol) und die „Längste Experimentiermeile Deutschlands“, auf der 300 Nachwuchswissenschaftler von 16 Schulen im Oldenburger Land in der Oldenburger Fußgängerzone eine Vielzahl von Experimenten präsentierten. Alle Veranstaltungen seien hervorragend geeignet gewesen, „Hemmschwellen abzubauen und Neugier auf Wissenschaft zu wecken“, sagte Peters.
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern, dauerhaft für die Region zu gewinnen und von ihrem Wissen zum Wohle aller zu profitieren nannte LzO-Vorstandsvorsitzender Martin Grapentin als Ziele des Förderpreises, der künftig alle zwei Jahre verliehen wird. Ideenreichtum sei ein wichtiger Garant für Wachstum.
