OLDENBURG - Erfolgserlebnisse in der Schule für Schüler gleichermaßen wie für Lehrer. Eine Utopie? Keineswegs, glauben die Veranstalter der 26. Pädagogischen Woche an der Universität Oldenburg. Man muss nur die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.
Die bundesweit wohl größte Lehrerfortbildungsveranstaltung ist am Montag an der Universität unter dem Motto Aus Freude am Unterricht eröffnet worden. Rund 1400 Pädagogen, Referendare und Studierende aus ganz Niedersachsen nehmen bis zum kommenden Freitag daran teil.
Guter Unterricht sei das Kerngeschäft von Schule, schrieb Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) in einem Grußwort. Das Lernangebot zu verbessern, sei unser übergeordnetes Ziel.
Dafür steht die Uni Oldenburg wie keine andere Hochschule in Niedersachsen. 50 Prozent der Absolventen dieser Universität streben das Lehramt an, sagte die kommissarische Unipräsidentin Dr. Heide Ahrens am Montag. Die Lehrerausbildung sei damit nach wie vor ein gewichtiges Pfund der Hochschule.
Wie stark der Lernerfolg bei Schülern von Unterschieden in der schulischen und familiären Situation abhängt, wie groß die Unterschiede zwischen Schülern mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen sind und wie das Bildungssystem darauf reagiert dieser Frage ging der Tübinger Hochschullehrer Prof. Dr. Ulrich Trautwein in seinem Eröffnungsvortrag nach.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Eltern-Universität. Sie findet am Freitag, 25. September, ab 9 Uhr im Bibliothekssaal der Uni statt.
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