OLDENBURG - Der zum dritten Mal von der EWE Stiftung gemeinsam mit der Universität Oldenburg vergebene Helene-Lange-Preis geht in diesem Jahr an die Chemikerin Dr. Viktoria Geßner von der Universität Würzburg. Die 31-jährige Wissenschaftlerin wurde unter anderem bereits für ihre herausragende Promotion im Fachgebiet anorganische Chemie ausgezeichnet. Diese wurde mit summa cum laude bewertet.
„Frau Geßner hat die Jury mit ihren herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre sehr beeindruckt“, betonte der Vorsitzende der EWE Stiftung, Dr. Werner Brinker. Die Preisträgerin lege zudem großen Wert darauf, die Begeisterung für ihre Disziplin auch anderen jungen Frauen zu vermitteln. Brinker sieht den Preis als ein wichtiges Signal, insbesondere weiblichen Nachwuchs für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu interessieren und diesen Weg konsequent zu Ende zu gehen.
„Nach wie vor gibt es viel zu wenige junge Frauen, die sich für ein naturwissenschaftliches, mathematisches oder technisches Studium entscheiden. Dabei gibt es hier hervorragende Karrierechancen in Wirtschaft und Wissenschaft“, so Brinker. Insgesamt 48 Nachwuchswissenschaftlerinnen hatten sich um den mit 10 000 Euro dotierten Preis beworben.
