OLDENBURG - An der Universität Oldenburg gibt es Pläne, in Zusammenarbeit mit der Universität Groningen in naher Zukunft einen Medizin-Studiengang zu schaffen. Gedacht wird an eine Kooperation mit der Universität Groningen und den drei Oldenburger Kliniken.

Wenn alles optimal laufe, könnte das Studium mit einem doppelten Masterabschluss in Oldenburg und Groningen in etwa zwei Jahren starten, sagte der Vizepräsident für Forschung, Professor Dr. Reto Weiler, am Freitag der NWZ .

Voraussetzung für die Einrichtung eines solchen Studienganges ist eine Empfehlung des Wissenschaftsrates. Sollte dieses Gremium eine positive Beurteilung abgeben, wäre der Weg wohl frei.

Grundlage der Oldenburger Pläne ist der sogenannte Bologna-Prozess. Danach sollen die Hochschulstudien in Europa vereinheitlicht werden und flächendeckend den Bachelor-/Master-Abschluss einführen. In Niedersachsen ist die Uni Oldenburg bei der Umsetzung dieses Prozesses Modellhochschule.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Sonnabend in Ihrer NWZ.