OLDENBURG - Die Kinder-Universität Oldenburg geht in ihr sechstes Jahr. Nach dem Abstecher mit einem Familientag zur Eröffnung des Wissenschaftsjahrs in der EWE-Arena kehrt die KinderUni zurück in das Audimax der Universität am Uhlhornsweg diesmal wieder ohne Eltern.
Die Vorlesungen im Frühlingssemester stehen selbstverständlich ganz im Zeichen der Stadt der Wissenschaft also des Titels, mit sich Oldenburg im Jahr 2009 schmücken darf.
Eröffnet wird die Vorlesungsreihe für Acht- bis Zwölfjährige am Mittwoch, 25. Februar, 16.30 Uhr im Audimax des Hörsaalzentrums mit dem Übermorgen-Thema: Schlaue Häuser. Der Informatikprofessor Dr. Wolfgang Nebel und der Ingenieur Matthias Brucke berichten über verborgene Computer und wie sie miteinander kommunizieren.
Warum sind Seifenblasen rund? diese Frage beantwortet der Mathematikprofessor Dr. Daniel Grieser am Mittwoch, 11. März, und erklärt, warum es keine eckigen Seifenblasen gibt.
Wie man mit dem Computer in bisher unbekannte Welten vordringen kann, erläutert am Mittwoch, 18. März, der Physikprofessor Dr. Alexander Hartmann in seiner Vorlesung Mit dem Computer die Welt verstehen.
Den Abschluss des Frühlingssemesters bildet die Vorlesung Mensch ärgere dich nicht, am Mittwoch, 25. März. Die Sozialwissenschaftler Dr. Wolfgang J. Luhan und Thomas Kalwitzki werden dann der Frage nachgehen, warum Regeln bei Spielen wichtig sind.
Die Oldenburger Kinder-Universität war im Februar 2004 gestartet worden. Vorbild war die Universität Tübingen, die bereits zwei Jahre zuvor eine Vorlesungsreihe für Kinder ins Leben gerufen hatte. Der Tübinger Erfolg ließ sich problemlos auf Oldenburg übertragen. Nach Angaben von Unisprecher Gerhard Harms haben in den ersten fünf Jahren mehr als 40 000 kleine Hörerinnen und Hörer die Oldenburger Kinder-Uni besucht.
NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zur Kinderuniversität in Oldenburg
