OLDENBURG/LEER - Der Oldenburger Philosophie-Dozent Dr. Holger Leerhoff (Leer) ist am Mittwoch mit dem Gerhard-Wachsmann-Preis der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) ausgezeichnet worden. Der 36-jährige Wissenschaftler aus Leer erhielt den mit 5000 Euro dotierten Preis für seine Anfang 2007 abgeschlossene Doktorarbeit über den britischen Mathematiker und Philosophen Bertrand Russell (1872-1970).

Um den in diesem Jahr zum 24. Mal ausgeschriebenen Wissenschaftspreis der UGO hatten sich elf Kandidaten aus dem gesamten Hochschulspektrum beworben. Im Jahr 2007, dem „Jahr der Geisteswissenschaften“, habe es nahegelegen, eine Arbeit aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich auszuwählen, sagte UGO-Mitglied Professor Dr. Rolf Schäfer, der in seiner Laudatio die „Exzellenz und Kompetenz“ von Leerhoffs Dissertation lobte.

Die Arbeit über den logischen Atomismus bei Russell sei getragen von „äußerst klarer Argumentation“ und erweitere das bisher bekannte Bild über das philosophische Werk des berühmten Briten erheblich, begründete der Vorsitzende des UGO-Preiskuratoriums, Professor Dr. Horst Kurt Schminke, die Entscheidung der Jury.

Leerhoff studierte in Oldenburg und Sunderland (England) Philosophie, Informatik und Anglistik. Seit Oktober ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Oldenburg.

Der scheidende UGO-Vorsitzende Dr. Jörg Bleckmann bezeichnete es als ein Hauptanliegen, die Universität Oldenburg als Marke zu etablieren. Der Universitätsgesellschaft falle u. a. die Aufgabe zu, im „Wettbewerb um kluge Köpfe“ helfend einzugreifen.

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