OLDENBURG - Die Themen Energie und Nachhaltigkeit sollen künftig in den Schulen eine größere Bedeutung bekommen. „Das geht jeden etwas an", sagte Professor Dr. Wolf-Dieter Hasenclever, Direktor des Niedersächsischen Landesamts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, am Donnerstag in Oldenburg, wo das Projekt „energie.bildung“ offiziell an den Start ging. Ziel des gemeinsamen Vorhabens von Universität, Land und Wirtschaft ist es, das Thema „Energie“ in den Fokus des Schulunterrichts zu rücken.
Mit dem Projekt werde ein bundesweit einzigartiger Austausch initiiert, der dem Thema Energie in seiner ganzen Bandbreite gerecht werde, erklärten die beiden Projektsprecher, Professor Dr. Ilka Parchmann und Professor Dr. Hans Kaminski. „Wir wollen die ökonomische, sozialwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Dimension von Energie miteinander verbinden“, sagte Kaminski.
Thorsten Janssen, Vorstandsmitglied des Oldenburger Energie Clusters und Direktor des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik möchte mit dem Projekt noch mehr Kinder und Jugendliche für Technik begeistern.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit einem Budget von rund 2,8 Millionen Euro wird aus Mitteln des Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen gefördert.
