OLDENBURG - Seit 45 Jahren lebt der Freiherr und Professor Jesco von Puttkamer in den Vereinigten Staaten. Als Mitarbeiter des deutschen Raketen-Pioniers Wernher von Braun hat er 1969 geholfen, die Mondmission der Nasa möglich zu machen. Am 6. Februar ist der heute 76-jährige Wissenschaftler um 16 Uhr Stargast im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters, wo er von der Vision der Marsmission berichten wird.
Von Puttkamers Vortrag ist der erste Höhepunkt im Programm der Übermorgenstadt Oldenburg. „Der Mann hat Unvorstellbares geleistet und er träumt auch im Alter davon, noch mehr zu erreichen. Das ist ein Besuch von überaus großer Symbolkraft“, schwärmt Claus Spitzer-Ewersmann, Sprecher der Stadt der Wissenschaft. Und: „Einer wie Jesco von Puttkamer ist ideal, um uns auf dem Weg in die Übermorgenstadt zu begleiten.“
Die Vision von Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner und den Machern der Übermorgenstadt reicht über das Wissenschaftsjahr hinaus: „Wir brauchen Eingebung und Zufluss von außen, das ist die große Chance für die Wissenschafts- und Universitätsstadt Oldenburg“, erklärt Sprecher Claus Spitzer-Ewersmann das große Ganze.
Ein Beispiel für die ungewöhnlichen Wege, die man dafür gehen will, ist ein Konzert am 21. Februar in der Lambertikirche, wo Musik von Harfe und Orgel simultan zu Zuhörern ins Becken im Huntebad übertragen wird. Spitzer-Ewersmann: „Das gab es in Deutschland bisher noch nie.“
Liebe Leser,künftig finden Sie alle Berichte und Programmhinweise zum Jahr der Wissenschaft mit dem Logo zur Übermorgenstadt auf dieser Seite.
