OLDENBURG - OLDENBURG/TEHA - Die Germanistikprofessorin Dr. Sabine Doering und der Neurobiologieprofessor Dr. Reto Weiler sind gestern – wie erwartet – vom Hochschulsenat zu nebenamtlichen Vizepräsidenten der Universität Oldenburg gewählt worden. Für Weiler (zuständig für den Bereich Forschung) ist es bereits die zweite Amtszeit. Doering (Studium und Lehre) löst als Vizepräsidentin Professorin Dr. Karen Ellwanger ab.
Beide Vizepräsidenten sind für die nächsten zwei Jahre gewählt. Sie treten ihre Ämter am 1. Januar an.
Reto Weiler lehrt und forscht seit 1986 in Oldenburg. Der Max-Planck-Forschungspreisträger arbeitet in verschiedenen Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit und ist an der Uni Oldenburg Direktor des Forschungszentrums Neurosensorik. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass der DFG-Sonderforschungsbereich „Neurokognition“ an der Uni Oldenburg eingerichtet wurde.
Sabine Doering wurde 2001 nach Oldenburg berufen. Derzeit ist sie Studiendekanin der Fakultät III (Sprach- und Kulturwissenschaften). Die neue Vizepräsidentin plädierte für einen „verantwortungsvollen Umgang“ mit den Studiengebühren und favorisiert ein „Zwei-Stränge-Modell“, das den Fakultäten viel Spielraum lasse und zugleich dem Präsidium ermögliche, Aufgaben zu bewältigen, die nicht allein von den Fakultäten zu lösen seien.
Gesucht wird noch ein Nachfolger für die am 1. Oktober nach Bremen gewechselte Vizepräsidentin für Verwaltung, Gerlinde Walter. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober. Die Anhörung der Kandidaten findet nach Angaben der Uni voraussichtlich am 22. November statt.
