OLDENBURG/WILHELMSHAVEN - Die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Universität Oldenburg, vertreten durch das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven ist jetzt auch offiziell besiegelt worden.

Im Messpfahlnachbau vor dem Oldenburger Kulturzentrum PFL unterzeichneten die kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg, Dr. Heide Ahrens, der Direktor des ICBM, Prof. Dr. Jürgen Rullkötter, und der Leiter der Nationalparkverwaltung, Peter Südbeck, eine Kooperationsvereinbarung.

„In Zeiten des Klimawandels werden die Aufgaben immer mehr werden. Dies ist eine Kooperation im Interesse der Meeres- und Wattenmeerforschung. Ich wünsche uns eine gute Zusammenarbeit“, sagte Südbeck. Neben der formalen Regelung der Zusammenarbeit soll diese Vereinbarung auch Signal und Anerkennung für die bisherige Kooperation und Voraussetzung für weitere gemeinsame Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung des Wattenmeeres sein.

„Die Infrastruktur des Forschungszentrums Terramare kann jetzt gemeinsam genutzt werden“, sagte Rullkötter. Seit Beginn des Jahres 2008 gehört das mittlerweile kontinuierlich ausgebaute Forschungszentrum in Wilhelmshaven zum ICBM der Uni Oldenburg.

Für Ahrens, Rullkötter und Südbeck steht fest, dass ein Miteinander von Forschung und angewandtem Naturschutz beiderseitige Vorteile mit sich bringt. Ein erfolgreicher Schutz des in diesem Jahr als Weltnaturerbe ausgezeichneten Wattenmeeres verlange eine gute Wissensbasis und die Fähigkeit, mögliche Auswirkungen von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg auf die Zukunft der Küsten vorhersagen zu können.

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