Oldenburg - Die Universität Oldenburg hat am Freitag ihre Präsidentin Prof. Dr. Babette Simon mit einer akademischen Matinée feierlich verabschiedet. Zahlreiche Gäste kamen in das Hörsaalzentrum, darunter auch Niedersachsens Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) und Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, Ehrenpräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Frühwald, der den Festvortrag hielt, stellte seinen „literarischen Streifzug“ unter das Motto „Vom Glück des Abschieds“.

Babette Simon, seit Februar 2010 Präsidentin der Carl-von-Ossietzky-Universität, verlässt Oldenburg und wechselt zum 1. April nach Mainz. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt übernimmt sie den Posten der Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin.

„In nur vier Jahren hat Frau Simon die Universität Oldenburg zu zahlreichen Erfolgen im Bereich von Forschung und Lehre geführt“, sagte Ministerin Heinen-Kljajic. „Sie hat das Profil der Universität geschärft und deren Internationalisierung kontinuierlich weiterentwickelt.“

Lob und Dank für die gute und professionelle Zusammenarbeit gab es für Simon auch von den Vizepräsidenten Prof. Dr. Katharina Al-Shamery (Forschung), Prof. Dr. Gunilla Budde (Studium und Lehre), Prof. Dr. Bernd Siebenhüner (Wissenschaftlicher Nachwuchs und Qualitätsmanagement) und dem mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragten Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Jörg Stahlmann. Nach dem Weggang Simons wird die Chemikerin Katharina Al-Shamery die Uni kommissarisch leiten, für sie rückt der Informatiker Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath ins Präsidium nach.

„Hochschulrat und Senat machen sich jetzt daran, eine Nachfolge-Lösung für Frau Simon zu finden. Ich hoffe, dass wir Ende des Jahres eine Entscheidung haben. Ich sehe keine Probleme, eine geeignete Person zu finden“, erklärte Ministerin Heinen-Kljajic gegenüber dieser Zeitung.

Simon sagte, dass ihr der Abschied schwer falle: „Ich bin überzeugt, dass die Universität auch in Zukunft Unverwechselbares schaffen und national wie international noch erfolgreicher sein wird.“