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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Preisgeld kommt lokalen Projekten zugute

08.04.2014

Delmenhorst Mit einem Preisgeld von 5000 Euro war die Auszeichnung verbunden, die das „Breite Bündnis gegen Rechts – Delmenhorst bleibt bunt“ beim Deutschen Bürgerpreis im vergangenen Dezember in der Kategorie „Alltagshelden“ erhalten hatte. Das Bündnis setzt sich für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft ein. „Eine der Forderungen der Jury war, dass wir mit dem Preisgeld lokale Projekte fördern“, sagte Hartmut Nordbruch vom Sprecherrat des Bündnisses.

Nach sorgfältigen Überlegungen entschied man sich für fünf Projekte im Bereich Integration und Geschichtsaufarbeitung/Erinnerungskultur, denen 3400 Euro zugute kommen. „Diese Projekte passen einfach sehr gut zu den Zielen des Bündnisses“, erklärte Dr. Christian Glaß vom Sprecherrat. Im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde St. Stephanus überreichte der Sprecherrat 1000 Euro an die Oberschule Süd, vertreten von Schulleiter Hergen Hillje. Mit dem Geld wird die Aufführung des dokumentarischen Theaterstücks „Der Kick“ an der Schule finanziert, das von dem rechtsextrem motivierten Mord an einem Jugendlichen 2002 im brandenburgischen Potzlow handelt.

Mit 800 Euro unterstützt das „Breite Bündnis gegen Rechts“ die Integrierte Gesamtschule. Das Geld, das Beate Leddin entgegennahm, fließt in eine Ausstellung zur NS-Diktatur und dem Zweiten Weltkrieg, die ca. 120 Schüler des 9. Jahrgangs derzeit vorbereiten. Über 600 Euro durfte sich Vorsitzende Irene Papziner von der Gemeinschaft Hasport freuen. Die Spende dient der Integrationsarbeit der Gemeinschaft, die sich für Migranten u. a. durch eine Kleiderkammer, Hausaufgaben-Hilfe, Sprachkurse und Freizeitgestaltung einsetzt.

500 Euro überreichte das „Breite Bündnis gegen Rechts“ an Almut Bitter und Dr. Norbert Boese vom Freundes- und Förderkreis der jüdischen Gemeinde. Das Geld soll für die Aufstellung einer Reliefskulptur verwendet werden in Gedenken an die in der NS-Zeit (Reichspogromnacht) zerstörte Synagoge der Jüdischen Gemeinde Delmenhorst. Weitere 500 Euro gingen an den griechisch-deutschen Kulturverein Dialogos, der in zwei griechischen Dörfern Gedenksteine errichten und Bäume pflanzen möchte, um an die Gräueltaten der Wehrmacht zu erinnern.

Das übrige Preisgeld ist für die Bündnis-Arbeit gedacht.

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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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