Delmenhorst - Der „Megatrend Frauen“ ist nicht zu stoppen – Das wird zumindest die Kabarettistin Edith Börner aus Köln belegen. Am Sonnabend, 7. März, wird sie einen Vortrag in der Markthalle halten. Dort findet nämlich anlässlich des Internationalen Frauentags der diesjährige Frauenempfang statt.
Die gelernte Schauspielerin wird durch ihre verschiedenen beruflichen Hintergründe das Publikum unterhalten. Dabei geht es um Rollenmuster und wohlbekannte Alltagsfallen, um Karriere und Familie. Die Gleichstellungsbeauftragte Petra Borrmann und Heike Klattenhoff von „Verdi“ sind sich als Veranstalterinnen einig: „Genau wie im letzten Jahr, als das Bremer Improtheater die Besucherinnen des Frauenempfangs zu Lachstürmen animieren konnte, wollen wir auch an diesem Vormittag in der Markthalle die realen Themen der immer noch fehlenden Gleichberechtigung aufgreifen, sie aber auch mit Spaß und Humor betrachten.“ Zuvor werden die Besucherinnen ab 10.30 Uhr mit Sekt und Kaffee empfangen. Um 11 Uhr wird Heike Klattenhoff, die stellvertretende Geschäftsführerin des „Verdi“-Bezirks Weser-Ems, den Empfang eröffnen.
Der Frauenempfang ist nur eine von vielen Veranstaltungen: Die Organisatorinnen, die Gleichstellungsstelle der Stadt, „Verdi“ und DGB, die Delmenhorster Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und die Grünen, haben ein vielfältiges Programm zwischen dem 4. und 8. März zusammengestellt.
Sportlich geht es beispielsweise in der Grafttherme zu: Der Mädchenarbeitskreis „Gemeinsame Sache für Mädchen in Jugendarbeit und Schule“ (GeSa) hat dort einen Mädchen-Nachmittag organisiert. Vom Aqua-Zumba bis zum Wasserfotos-Schießen wird das Programm ausschließlich von weiblichem Personal angeboten.
Ein lyrisch-musikalisches Porträt der Literatin Mascha Kaléko wird dagegen im Kulturbüro von Paula Quast geboten. „Auf den Spuren vergessener Stadttöchter“ befinden sich die Besucherinnen und Besucher – auch Männer sind hierzu eingeladen – während einer Stadtführung. Der Rundgang soll an Frauen erinnern, die für das Wahlrecht gekämpft, aber auch in Delmenhorst ihre Spuren hinterlassen haben. Um ein transkulturelles Kunstprojekt geht es bei einem Vortrag in der Turbinenhalle.
