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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Realschüler wählen wie die Großen

06.09.2013

Delmenhorst Kurz nach 10 Uhr an diesem Donnerstag versammelt sich die 9c der Realschule an der Holbeinstraße vor dem Musikraum. Dabei stehen hier heute keine Noten und Komponisten auf dem Stundenplan, sondern Politik in der Praxis. Denn die Schüler stehen selbst an der Wahlurne, um ihre Stimme für die Bundestagswahl abzugeben. Das ihre Stimme keinen Einfluss auf das Wahlergebnis hat, spielt für den Lernerfolg dieses Projekts keine Rolle.

Die Schulen nehmen im Rahmen der NWZ -Aktion „Schüler wählen“ auch an der bundesweiten Juniorwahl teil. Die Ergebnisse werden am Montag, 16. September, in der NWZ  veröffentlicht und fließen dann in das Gesamtergebnis der Juniorwahl ein, das am Wahlabend, 22. September, bekannt gegeben wird.

In Zweiergruppen und mit Wahlbenachrichtigungen ausgestattet, warten die Schüler vor dem Eingang, bis Wahlhelferin Shirin Hajduk sie hineinlässt. Die nächste Station vor der Stimmabgabe ist der Wahlvorstand. Hier müssen sie ihre Wahlbenachrichtigungen abgeben. Schüler Tolghan Seren erklärt anschließend den Stimmzettel. Im Zuge dessen bittet er die Schulkameraden auch, den Stimmzettel nicht auszumalen. „Das hab ich jetzt schon mehr als 200 Mal erklärt“, sagt der 14-Jährige schließlich erschöpft.

Gang zur Wahlurne

Dann ist der große Moment da. Hinter einer Pappwand setzen die jungen Wähler ihre Kreuze, werfen den Stimmzettel anschließend in die Wahlurne.

Insgesamt sind 222 Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen „wahlberechtigt“. „197 Schüler haben ihre Stimme abgegeben. Wir haben eine ungültige Stimme registriert. Somit haben wir 196 gültige Stimmabgaben“, erklärt Schulleiter Uwe Rüger.

„Ich habe mich vorab nicht so richtig über die Parteien informiert, so dass ich mich nun nicht entscheiden kann“, erklärt Egor Sedelnikov, nachdem er die Wahl verweigert.

Informiert haben sich die Schüler auch mittels der von der LzO gesponserten Abonnements der NWZ. NWZ„Wir haben die Zeitung täglich gelesen und die Inhalte diskutiert“, berichtet Melissa Karrasch. Für ihre Wahlentscheidung ausschlaggebend seien die Bereiche Soziales, Bildung und Umwelt. „Das Schwierige ist, Prioritäten zu setzen“, sagt die 16-Jährige. Dennoch sei ihr die Stimmabgabe sehr wichtig. „Ohne die Wahl wird nichts verändert.“

Auch Fabian Kramer hatte sich vorab Gedanken über die Abstimmung gemacht. Dabei habe er sich über die Grundsätze der Parteien sowie dessen Wahlprogramme informiert. „Ich habe mir auch die Wahlversprechen der Parteien in der Vergangenheit und dessen Umsetzung angeschaut“, erklärt der 16-Jährige.

Positives Fazit

Das Resümee des Wahlvorstandes fällt am Ende der Wahl positiv aus. „Besonders die Schüler der achten und neunten Klassen haben das Prozedere ernst genommen“, betont der sechsköpfige Wahlvorstand. Nun geht es an die Auszählung der Stimmen. „Wir sind auf das Ergebnis sehr gespannt“, sagt Rüger.->


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Christine Henze Volontärin / NWZ-Redaktion
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