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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Bildung: „Schulen nicht platt machen“

26.04.2012

MENTZHAUSEN Bürgermeister Henning Kaars kritisierte in der Sitzung des Schulaussschusses am Dienstag „die oft persönlichen Angriffe auf unterem Niveau“ – die Schuldiskussion in der Gemeinde Jade wird hitzig.

„Man könnte meinen, es gäbe Schützengrabenkämpfe zwischen Mentzhausern und Schweiburgern2, sagte der Bürgermeister. 150 Zuhörer waren zur Ausschussitzung gekommenn. Was sie hörten, klingt nicht ermutigend für die Außenstelle Mentzhausen. So rechnete Kämmerer Andreas Pöpken vor, dass die Schülerzahlen an beiden Standorte in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Er skizzierte unterschiedliche Modelle, die sich danach richtigen, in welchem der „alten Schulbezirke“ mehr Kinder eingeschult werden.

Ende März hat die Schulleitung auf die rückläufigen Zahlen der Gemeinde hingewiesen, und mit den verschiedenen Gremien die aktuelle Situation erörtert. Rektorin Rita Pretzschner: „Man muss für eine Perspektive Schulentwicklung in pädagogischen guter Ausrichtung für die Schulkinder sorgen“. Bei Schülerzahlen unter 26 Kindern müsse man kombinierte Klassen, z. B. zwei Schuljahre zusammenlegen.

Freya Rosan von der Grundschule Moorriem, mit im Koordinationsteam vom Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ), sprach die Erfahrung Kombiklassen an: „Die Einführung braucht eine gewisse Vorlaufzeit, und die Kunst des Lern-Vermittelns ist durch die Alterszusammensetzung hoch angesiedelt. Das zum neuen Schuljahr noch umzusetzen, wird schwierig.“

Gisela Bier-Wissmann von der Landesschulbehörde betonte, das an einer kleinen Schule bei wenigen Lehrern die Fachkompetenz und der Austausch nicht gegeben sei, krankheitsbedingte Ausfälle seien schwer aufzufangen sind. Zudem müssten die Lehrer zwischen beiden Schulen lange fahren. Das gilt aber auch für die Schüler aus der Gemeinde – ein Erstklässler aus der Jaderlangstraße sitzt 45 Minuten im Bus, um nach Schweiburg zu kommen.

Dorthin würden viele Eltern ihre Kinder ohenhin nicht schicken, wenn die Außenstele Mentzhausen geschlossen würde. Elternvertreter Carsten Meiners sagte, dass viele Eltern ihre Kinder dann nach Jaderberg. Was durch die Schulbezirke aber nicht unbedingt möglich ist. Mittelfristig sehen die Eltern auch den Kindergarten in Mentzhausen gefährdet. „Man will die Schulen auf dem Lande platt machen“, sagte einer der Zuhörer.

Die Mitglieder der Parteien im Ausschuss waren sich einig, keine übereilte Entscheidung zu treffen. Eine Möglichkeit sei, politisch zu entscheiden, die alten zwei Schulbezirke der Gemeinde offiziell wieder herzustellen.

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