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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

PROJEKT: Schulhof wartet mit Kunst auf

05.10.2007

DELMENHORST Mit der Einweihung des fünf Tonnen schweren Kunstobjekts „Haltestelle“ ist die seit Jahren aufgeschobene Neugestaltung des Schulhofs am Willms-Gymnasium am Donnerstag in Gang gekommen. Seit März dieses Jahres haben zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13 gemeinsam mit dem Delmenhorster Künstler Jürgen Knapp in dessen Atelier an der Nordwolle Ideen entwickelt, Entwürfe erstellt und schließlich die Mosaik-Skulptur mit bunten Glassteinchen gefertigt. Als Basis diente eine analytische Betrachtung des Schulhofes. „Und es sollten unbedingt Sitzplätze geschaffen werden“, fasst Jürgen Knapp die Wünsche der Jugendlichen zusammen.

„Wir durften machen, was wir wollten“ schildert Schülerin Katharina Ruge den Vorteil der Projekt-Entwicklung aus ihrer Sicht. Die Schüler entschieden sich schließlich für eine „Haltestelle“, die sie als Zufluchtsort und Schutzraum sehen. An der anfänglichen Idee, den Stadtplan einer thailändischen Stadt mit Mosaiksteinchen aufzuzeigen, hielten die jungen Künstler fest, bezogen aber stetig mehr Fantasie mit ein.

Die gewollte, und auffällige siebenprozentige Neigung der „Haltestelle“ begründet Angelika Delker vom Förderverein so: „Dadurch wird gezeigt, dass etwas in Bewegung kommt“. Gemeint sei damit auch die weitere Ausgestaltung des Schulhofes, die in den Herbstferien fortgesetzt werden soll.

Kunsterzieherin Brita Bohnemann sieht das Projekt auch als „Impulsgeber“ für die mögliche weitere künstlerische Ausbildung der Schüler. Die zeigten sich, wie auch Schulleiter Burkhard Leimbach, teilweise selbst überrascht, „solch eine Sache“ zu Ende gebracht zu haben. Das „Durchbeißen bis zum Schluss“ sei eine außergewöhnliche Erfahrung gewesen, wie auch der Lernprozess der gestalterischen Komponente.

Rund 650 Arbeitsstunden haben die Künstler aufgewendet. „Ohne viel Engagement und Einsatz in den Sommerferien wäre es gar nicht gegangen“, stellt Leimbach fest. Er lobte Jürgen Knapp, der mit viel Nachschub-Motivation und Enthusiasmus an die Aktion herangegangenen sei. „Es macht mir Spaß, den Schülern zu zeigen, was in ihnen steckt“, begründet Knapp seine Bereitschaft zur Kooperation mit der Schule. Er beobachte fasziniert die neuen Erfahrungen der jungen Leute, die in diesem Kunstprojekt mehr und mehr von der Gegenständlichkeit abgekommen seien.

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