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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Sekundarbereich I: Schulstruktur bleibt ein heißes Eisen

24.04.2010

DELMENHORST Bleiben die Realschulen in Delmenhorst auf der Strecke? Zahlreiche Eltern befürchten dies und machten mobil. Dass darüber nachgedacht wird, die Realschulen im Schulzentrum Süd und im Wilhelm-von-der Heyde-Schulzentrum mit den dortigen Hauptschulen organisatorisch zusammenzulegen, bereitet ihnen Bauchschmerzen. Ebenso, dass die IGS auf Sechszügigkeit vergrößert werden soll und die Gesamtschule dafür die Räume der Realschule Lilienstraße in Beschlag nehmen könnte.

Noch keine Entscheidung

Selten sah man so viele Besucher in einer Ausschusssitzung wie am Donnerstagnachmittag, als der Ausschuss für Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur über die Schulentwicklungsplanung der Stadt Delmenhorst im Sekundarbereich I beriet. Eine Entscheidung über das von einer Arbeitsgruppe in anderthalb Jahren ausgearbeitete Konzept fiel indes nicht. Für die bürgerliche Gruppe beantragte Ratsherr Michael Adam eine Absetzung des Tagesordnungspunktes. „Es wird immer nur vom Willen der Eltern der IGS-Schüler gesprochen und nicht von denen der Realschulen“, kritisierte Adam. Der Ausschuss folgte dem Vorschlag des Ersten Stadtrats Gerd Linderkamp, das Thema zu beraten, eine Beschlussfassung jedoch auf die nächste Sitzung am 27. Mai zu verschieben.

Die Beschlussvorlage sei Ergebnis einer ausführlichen Beratung und sei vor dem Hintergrund einer stetig sinkenden Schülerzahl unumgänglich, machte Fachdienstleiter Arnold Eckardt zu Beginn klar. Die Finanzlage der Stadt lasse, so Eckardt weiter, wenig Spielräume zu.

Immer weniger Kinder

Schuldezernent Wolfgang Schwarberg gab einen Ausblick auf die voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen. So würde die Zahl der Kinder im zweiten Schuljahr von heute 714 bis zum Schuljahr 2016/17 auf 549 sinken, die der fünften Klassen in Gymnasien von 294 auf 252. Petra Suhrkamp vom Stadtelternrat nannte als Argument für eine Zusammenlegung von Schulen das bessere schulische Angebot etwa an Wahlpflichtkursen, das vorgehalten werden könnte.

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Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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