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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Bildung: Schwesig verteidigt Schulwahl

07.09.2017

Schwerin Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verteidigt die Entscheidung, ihren Sohn auf eine Privatschule zu schicken. Dies sei keineswegs Ausdruck mangelnden Vertrauens in das staatliche Schulsystem, sagte die SPD-Politikerin. Schwesig begründet die Entscheidung mit dem kurzen Schulweg. Statt der etwa 20 Minuten zur nächstgelegenen staatlichen Schule dauert der Weg zur Privatschule kaum fünf Minuten. Das Schulgeld beträgt 200 Euro im Monat, kann nach Angaben des Schulgründers für Kinder aus ärmeren Familien aber auf bis zu 50 Euro gesenkt werden.

Die Landesvorsitzende der Erziehungsgewerkschaft GEW, Annett Lindner, äußerte sich dennoch kritisch. „Die Schulwahl für sein Kind steht jedem frei. Doch in ihrem Amt muss Frau Schwesig klar sein, dass eine solche Entscheidung auch eine Signalwirkung hat, für Eltern und für Lehrer.“

Der Vorsitzende des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sprach von einem „fatalen Zeichen“. „Die Regierungschefin hat in die öffentlichen Schulen Mecklenburg-Vorpommerns offenbar wenig Vertrauen“, sagte er. Im NWZ-Interview stellte er fest: „Manuela Schwesig unterläuft die bildungspolitische Linie ihrer Partei.“

Die Schweriner Regierungschefin sagte, das Bildungssystem des Landes bestehe aus öffentlichen Schulen und Schulen freier Träger, die vom Land auch finanziell gefördert würden. „Beide Schularten bieten für die Schülerinnen und Schüler in unserem Land guten Unterricht“, sagte Schwesig.

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