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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Polizeiakademie: Sie sorgen bald für Sicherheit

12.06.2017

Oldenburg Er werde Oldenburg mit einem guten Gefühl wieder verlassen, sagt Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sichtlich vergnügt. Pistorius, oberster Dienstherr der Polizei, hat soeben den möglichen Nachwuchs in Uniform inspiziert.

Beim sogenannten Welcome Day haben sich rund 2500 Besucher, Bewerber für das Einstellungsjahr 2017 und deren Familien, zu einem Kennenlernen mit den künftigen Kollegen getroffen.

„Ich mache mir überhaupt keine Sorgen um den Nachwuchs der Polizei“, sagt Pistorius. „Schauen Sie sich das hier doch an. Das ist der beste Beweis dafür, wie attraktiv die Polizei als Arbeitgeber für junge Menschen ist“, sagte Pistorius mit einem Blick über das weitläufige Areal der Polizeiakademie in Oldenburg.

Dort gaben die verschiedenen Abteilungen der Polizei Einblick in ihre Arbeit. Sogar einen Hubschrauber hatte man für die künftigen jungen Polizisten eingeflogen. „Vielfältigkeit“, sagt Oldenburgs Polizeipräsident Johann Kühme. Das sei eines der großen Kriterien für eine Entscheidung junger Menschen pro Polizei. „Es gibt kaum einen Beruf, der so viele Facetten hat“, so Kühme.

Berit Kleinert beginnt im Oktober mit dem Studium an der Akademie. Sie ist eine von 160 Bewerbern aus der Region, die nach dem Studium auch eine Stelle bei der Polizei in der Region sicher haben wird. „Das Spektrum ist einfach so vielfältig“, sagt sie. Der Polizeihubschrauber lässt die 18-Jährige jedoch eher kalt. Dafür könnte sie sich später eine Stelle als Hundeführerin vorstellen. Aber ganz egal wo sie eingesetzt wird: „Ich will vor allem für die Gesellschaft da sein, Verantwortung übernehmen“, sagt sie. Hauke Köhlken (18) aus Brake, der ebenfalls im Oktober mit dem Studium beginnt, nickt zustimmend.

Dieter Buskohl, Direktor der Polizeiakademie, lächelt über das ganze Gesicht. „Großartig“, sagt er und schaut stolz in Richtung der künftigen Kollegen.

Dass die jungen Polizisten manchmal sogar bis zu elf Jahre auf eine Beförderung werden warten müssen, weiß in der Runde jeder. „Ich kenne das Problem“, sagt Minister Boris Pistorius. Die Landesregierung habe deshalb auch in den vergangenen drei Jahren 2500 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten geschaffen. Das Thema Beförderung sei jedoch bei den Anwärtern kein Thema, sagt Dieter Buskohl. „Niemand ist hier zu seinem ersten Tag an der Akademie mit einem Stellenplan in der Hand erschienen.“ Wer sich für den Schritt in die Polizei entscheidet, der mache das aus Idealismus.

Dass auf die jungen Polizisten künftig auch unangenehme oder gefährliche Situationen warten könnten, das will Polizeipräsident Johann Kühme gar nicht verschweigen. „Aber wir werden in der Ausbildung alles tun, um die Risiken so gering wie möglich zu halten“, so Kühme.

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Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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