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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Siegreich mit Würfel und Motor

25.02.2013

Wilhelmshaven Was würde die Öffnung des Grodendamms für die Wasserqualität des Banter Sees bewirken? Jan-Hendrik Sondermann wollte es genauer wissen. Der Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums hatte vor zwei Jahren beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ bereits mit einer Erforschung der Höhenangst von Mäusen einen zweiten Platz erreicht. Jetzt ging er in Emden – unterstützt vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres – mit einer Untersuchung über die giftigen Cyanobakterien an den Start – und gewann im Fach Biologie.

Zunächst, so berichtete er bei der Vorstellung seiner Arbeit, habe er die beiden toxischen Blaualgenarten Nodularia spumigena und Microcystis aeruginosa isoliert. Dann legte er Kulturen in Wasser aus dem Banter See, aus dem Hafenbecken und einem Gemisch aus beiden an. Die anschließenden Messungen des Wachstums der Bakterien ergaben, dass die Algen in der Gewässermischung deutlich gering wuchs als im Wasser des Banter Sees.

Im Wasser des Hafenbeckens konnte der junge Forscher ein teilweises Absterben der Zellen der Microcystis aeruginosa beobachten, was auf den höheren Salzgehalt im Wasser zurückzuführen sei. In der kommunalpolitischen Schlussfolgerung allerdings ist Jan-Hendrik, der früher Kajak auf dem Banter See gefahren ist, vorsichtig. Es sei noch weiter zu untersuchen, ob die Öffnung des Damms das Blaualgen-Problem wirklich löse oder zumindest so deutlich verringere, dass sich die erheblichen Kosten rechtfertigen.

„Vom Meeresleuchten zur Lampe“ hieß das Thema, mit dem Isabella Weyer und Paul Kramkowski aus dem elften Jahrgang an der Schellingstraße den Doppelerfolg des Neuen Gymnasiums komplett machten. Sie untersuchten, wie Dinoflagellaten, also Einzeller, die zu den Algen gerechnet werden und Meeresleuchten auslösen können, sich für gewollte Beleuchtungen nutzen lassen.

Als „grüne Glühbirne“ sei ihr Einsatz nicht so sinnvoll, fanden sie heraus. Als schöne Dekoidee oder auch für Aquarien sei das natürliche Leuchtmittel eher denkbar. Oder auch als leuchtender Gartenteich, in dem ein per Solarzelle betriebenes Wasserrad für die notwendige Bewegung sorgt.

Mit vier Gruppen nahm die Cäcilienschule an den Regionalwettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ teil. Johanna Barkam und Antonia Lücke stellten ihre Forschungsergebnisse zu den Schallwellen von Pistolenkrebsen vor. Diese Meeresbewohner sind in der Lage, Beutetiere mit einer zielgerichteten Schallblase zu betäuben oder gar zu töten – ein Verfahren, das auch unterschiedliche technische Nutzungsmöglichkeiten verheißt. Sie errangen den dritten Preis.

Arne Thomann und Timo Wolters wurden im Bereich Mathematik mit Ergebnissen zum Pi-Projekt als beste Gruppe mit dem zweiten Preis belohnt. Sie hatten die Geschichte der Berechnung und die Zahl Pi selbst näher untersucht.

Regionalsiegerinnen im Fachgebiet Mathematik/Informatik wurden im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ Elisa Rudolph, Chantal Wehner und Laura Leuschner. Sie begeisterten die Jury mit ihrer Wahrscheinlichkeitsberechnung zu verschiedenen Spiel­würfeln derart, dass diese noch während der Preisverleihung in der Laudatio schwärmte. Marco Ruchay freute sich bereits zum vierten Mal über einen Sieg in der Kategorie Technik. Er hatte einen neuartigen Elektromotor entwickelt, der deutlich schmaler ist als herkömmliche Motoren. Dies erreicht er durch eine völlig neue Anordnung der Ankermagneten sowie eine höhere Effizienz seines Modells.

Alle Regionalsieger sind für das Finale vom 11. bis 13. März in Clausthal-Zellerfeld qualifiziert.

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